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	<description>Dülmen kann mehr</description>
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		<title>Aus für das Krematorium in Dülmen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Holtkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Krematorium]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit hatten weder die Stadt Dülmen noch die Politiker gerechnet. Nach Medienberichten steht das Aus für das Krematorium in Dülmen bevor. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig urteilte, dass ein Krematorium nicht in ein Gewerbegebiet gehöre, &#8220;das geprägt ist von werktätiger Geschäftigkeit&#8221;. Geklagt hatte ein Dülmener aus dem Gewerbegebiet. Pikant: Das Bundesverwaltungsgericht stellt juristisch die letzte Instanz &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://duelmenblog.medienmobile.de/2012/02/aus-fur-das-krematorium-in-dulmen/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit hatten weder die Stadt Dülmen noch die Politiker gerechnet. Nach Medienberichten steht das Aus für das Krematorium in Dülmen bevor. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig urteilte, dass ein Krematorium nicht in ein Gewerbegebiet gehöre, &#8220;das geprägt ist von werktätiger Geschäftigkeit&#8221;. Geklagt hatte ein Dülmener aus dem Gewerbegebiet. Pikant: Das Bundesverwaltungsgericht stellt juristisch die letzte Instanz dar und hatte grundsätzlich geurteilt.</p>
<p>Die Stadt reagierte überrascht. Doch wer glaubt, das Krematorium wird nun abgerissen, sollte wissen, das Bebauungspläne geändert werden können.</p>
<p>Dem Betreiber des Krematoriums dürfte diese Entscheidung wenig Freude bereiten. Nun heißt es, neu zu verhandeln&#8230;</p>
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		<title>Dülmens Haushalt: Keine Entspannung in Sicht</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 19:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Holtkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Wir dürfen uns freuen! Das Haushaltsdefizit viel niedriger als befürchtet. Es gibt einen kleinen Überschuss. Aber machen wir uns doch bitte nichts vor. Vergangenes Jahr tiefrote Zahlen (von 7 Millionen war die Rede) und jetzt 100.000 Euro Überschuss, da sind keine Spielräume vorhanden, die doch dringend notwendig wären. Für das Geld gibt es grad &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://duelmenblog.medienmobile.de/2012/02/dulmens-haushalt-keine-entspannung-in-sicht/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_866" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2012/02/2011_aula_cbg8.jpg"><img class="size-medium wp-image-866" title="Dülmens &quot;Stadthalle&quot; - CBG-Aula" src="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2012/02/2011_aula_cbg8-300x193.jpg" alt="Dülmens &quot;Stadthalle&quot; - CBG-Aula" width="300" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Dülmens &quot;Stadthalle&quot; - CBG-Aula</p></div>
<p><span style="font-size: small;">Wir dürfen uns freuen! Das Haushaltsdefizit viel niedriger als befürchtet. Es gibt einen kleinen Überschuss. Aber machen wir uns doch bitte nichts vor. Vergangenes Jahr tiefrote Zahlen (von 7 Millionen war die Rede) und jetzt 100.000 Euro Überschuss, da sind keine Spielräume vorhanden, die doch dringend notwendig wären. Für das Geld gibt es grad mal fünf neue Mittelklassewagen, eine kleine Eigentumswohnung oder 400 Quadratmeter Bauland in guter Lage in Dülmen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Damit lassen sich weder Kindergärten, noch Schulen finanzieren, auch keine Straßen und erst Recht nicht das Einkaufszentrum oder eine Musik- bzw. Stadthalle.</span><br />
<span style="font-size: small;"> Vergessen wir auch nicht die Zinslast, die die Stadt zu tragen hat. Ein Scharlatan, wer jetzt Forderungen an Stadt und Politik stellt.</span><br />
<span style="font-size: small;"> Dülmen ist noch lange nicht über den (Schulden-)Berg. Dieses Erbe wird uns Jahre, vermutlich sogar Jahrzehnte begleiten.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Die Haushaltskonsolidierung – und da sollten wir uns alle nichts vormachen – hat oberste Priorität. Das bedeutet mittelfristig: jeder Bürger und jede Bürgerin wird zur Kasse gebeten, die einen stärker als die anderen, möglichst sozialverträglich und nach Einkommen gestaffelt. Darauf müssen wir uns vorbereiteten.</span><br />
<span style="font-size: small;"> Wir haben nur eine kleine Verschnaufpause erhalten, nutzen wir sie und sparen. 100.000 Euro weniger Schulden, so die Botschaft.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn Gemeinden zusammengelegt werden</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 19:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Holtkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeichen stehen in den Dülmener Pfarrgemeinden zwar nicht auf Sturm, doch so richtig glücklich dürften die Gemeindevertreter auch nicht sein. Seit Wochen wird hinter den Kulissen eifrig gesprochen, telefoniert und verhandelt. Nun haben sich die Pfarrgemeinden &#8211; bis auf Rorup &#8211; geeinigt. Zwei Großgemeinden soll es nach Ihren Wünschen geben. Heilig Kreuz Dülmen ginge &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://duelmenblog.medienmobile.de/2012/01/wenn-gemeinden-zusammengelegt-werden/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_860" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2012/01/web_2010_pfingsten_holtkamp_nd_10_367.jpg"><img class="size-medium wp-image-860" title="Selten: Lachende Kinder in der Kirche" src="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2012/01/web_2010_pfingsten_holtkamp_nd_10_367-300x227.jpg" alt="Selten: Lachende Kinder in der Kirche" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Selten: Lachende Kinder in der Kirche</p></div>
<p>Die Zeichen stehen in den Dülmener Pfarrgemeinden zwar nicht auf Sturm, doch so richtig glücklich dürften die Gemeindevertreter auch nicht sein. Seit Wochen wird hinter den Kulissen eifrig gesprochen, telefoniert und verhandelt. Nun haben sich die Pfarrgemeinden &#8211; bis auf Rorup &#8211; geeinigt. Zwei Großgemeinden soll es nach Ihren Wünschen geben.</p>
<p>Heilig Kreuz Dülmen ginge mit St. Pankratius Buldern, St. Georg Hiddingsel zusammen und käme auf 15.120 Gemeindemitglieder.<br />
Die XXL-Gemeinde besteht aus St. Viktor Dülmen, St. Joseph Dülmen, St. Mauritius Hausdülmen, St. Antonius Merfeld, St. Agatha Rorup und St. Jakobus, Karthaus und wäre mit 16.325 Gemeindemitgliedern noch größer.</p>
<p>Noch ist ungewiss, ob das Bistum in Vertretung von Weihbischof Geerlings diesem Vorschlag zustimmt. Zur Erinnerung. Geplant war vom Bistum eine Großgemeinde. Die spannende Frage: Kann sich die örtliche Ebene durchsetzen? Wenn ja, wäre es ein erster Schritt auf dem Weg zu einer Kirche im Volk.<br />
Doch damit beginnen in den Dülmener Pfarrgemeinden erst die eigentlichen Herausforderungen. Wie lautet doch das schöne Sprichwort: „Papier ist geduldig“. Was nun verhandelt wird, muss nämlich mit Leben gefüllt werden. Das aber ist im Augenblick nicht die stärkste Seite der katholischen Kirche. Die Herausforderungen lassen sich leicht aufzeichnen:</p>
<ul>
<li>Wie gelingt es jüngere Menschen für die Kirche vor Ort zu begeistern?</li>
<li>Warum kommen so wenig junge Menschen in die Kirche zum Gottesdienst? Könnte es sein, dass die Themen der Predigt, der relativ starre Ablauf und die häufig sakrale Sprache jüngere Menschen eher abschreckt?</li>
<li>Die Menschen suchen nach Werten und Spiritualität, doch immer weniger tun dies bei der katholischen Kirche. Vielleicht wäre etwas mehr Demut angesagt. Den Menschen zuhören, um zu erfahren, was sie bewegt, könnte helfen, vorausgesetzt, die Kirche interessiert sich wirklich an den Menschen.</li>
</ul>
<p>Moralische Appelle verpuffen wirkungslos. Ebenso das starre Festhalten an Traditionen, die längst hohl und leer sind. Vielleicht war das auch ein Grund, warum sich Jesus mit den Pharisäern und Schriftgelehrten stritt. Diese waren zu seiner Zeit nämlich die amtlichen Vorsteher und Vertreter der Kirche.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>2011 &#8211; ein geschichtsträchtiges Jahr für Dülmen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 20:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Holtkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtjubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[700 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Jubiläumsfahnen sind eingesammelt, die Veranstaltungen zu großen Teilen abgerechnet. Stellt sich die Frage, was bleibt vom Jubiläumsjahr 2011. Es war ein turbulentes Jahr für die Dülmener, jede Menge Aktionen und Veranstaltungen und das bei leeren Kassen. Dies dürfte wohl die schönste und nachhaltigste Erkenntnis sein: Damit aus einem Jubiläum ein Fest wird, braucht es &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://duelmenblog.medienmobile.de/2012/01/2011-eine-geschichtstrachtiges-jahr-fur-dulmen/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_851" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2012/01/2011_web_duelmener_kirchentag11_171.jpg"><img class="size-medium wp-image-851" title="Duelmener Kirchentag 2011" src="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2012/01/2011_web_duelmener_kirchentag11_171-300x224.jpg" alt="Duelmener Kirchentag 2011" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Duelmener Kirchentag 2011</p></div>
<p>Die Jubiläumsfahnen sind eingesammelt, die Veranstaltungen zu großen Teilen abgerechnet. Stellt sich die Frage, was bleibt vom Jubiläumsjahr 2011.<br />
Es war ein turbulentes Jahr für die Dülmener, jede Menge Aktionen und Veranstaltungen und das bei leeren Kassen.<br />
Dies dürfte wohl die schönste und nachhaltigste Erkenntnis sein: Damit aus einem Jubiläum ein Fest wird, braucht es Menschen, die sich engagieren, die andere anstecken, die helfen, um der Hilfe willen und nicht weil sie anschließend dafür bezahlt werden.<br />
Das Ergebnis kann sich für Dülmen sehen lassen: Nicht das große Geld – so wichtig die Sponsoren auch sind – war der Garant für ein großes „Jahresevent“, sondern die Dülmener selbst haben sich dieses Geschenk gemacht.<br />
2011 war ein Musterbeispiel für eine bürgerfreundliche und natürlich familienfreundliche Stadt.<br />
Diese Erkenntnis sollten wir in das noch junge Jahr 2012 mitnehmen und in unserer Unterstützung nicht nachlassen, wenn Bürger sich zusammenschließen und etwas auf die Beine stellen.</p>
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		<item>
		<title>Löbbert Brüder verurteilt!</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 18:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Holtkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist amtlich, wie NW-News berichten. Die Löbbert Brüder sind rechtskräftig veruteilt. Damit geht ein jahrelanger Prozess zu Ende.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist amtlich, wie <a title="Löbbert Brüder verurteilt" href="http://www.nw-news.de/owl/regionale_wirtschaft/5571186_Loebbert-Brueder_rechtskraeftig_verurteilt.html" target="_blank">NW-News</a> berichten. Die Löbbert Brüder sind rechtskräftig veruteilt. Damit geht ein jahrelanger Prozess zu Ende.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Thomas Sternberg stellte NRW-Schulpolitik in Dülmen vor.</title>
		<link>http://duelmenblog.medienmobile.de/2011/12/thomas-sternberg-stellte-nrw-schulpolitik-in-dulmen-vor/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 17:22:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Holtkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[ND]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Landtagsabgeordnete Prof. Sternberg war auf Initiative der Gemeinschaft katholischer Männer und Frauen (www.kmf-net.de) ins Pfarrheim Heilig Kreuz nach Dülmen gekommen.Dieser weitgehend unbekannte Verband mit dem zugegebenermaßen etwas sperrigen Namen „Gemeinschaft katholische Männer und Frauen“ könnte man salopper auch als „katholische Lions oder Rotarier“ bezeichnen. Dülmen stellt wohl bundesweit einzigartig drei Gruppen mit ca. 40 &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://duelmenblog.medienmobile.de/2011/12/thomas-sternberg-stellte-nrw-schulpolitik-in-dulmen-vor/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_837" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/12/web_sternberg.jpg"><img class="size-medium wp-image-837" title="Professor Thomas Sternberg" src="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/12/web_sternberg-300x282.jpg" alt="Professor Thomas Sternberg" width="300" height="282" /></a><p class="wp-caption-text">Professor Thomas Sternberg</p></div>
<p>Der Landtagsabgeordnete Prof. Sternberg war auf Initiative der Gemeinschaft katholischer Männer und Frauen (<a href="http://www.kmf-net.de/">www.kmf-net.de</a>) ins Pfarrheim Heilig Kreuz nach Dülmen gekommen.Dieser weitgehend unbekannte Verband mit dem zugegebenermaßen etwas sperrigen Namen „Gemeinschaft katholische Männer und Frauen“ könnte man salopper auch als „katholische Lions oder Rotarier“ bezeichnen. Dülmen stellt wohl bundesweit einzigartig drei Gruppen mit ca. 40 Mitgliedern.</p>
<p><span id="more-833"></span>Die Gruppen treffen sich in der Regel monatlich und stellen thematische Jahrespläne, nach eigenen inhaltlichen Schwerpunkten auf. Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Professor Sternberg, wurde auf Initiative der „jüngsten“ Gruppe eingeladen.</p>
<p>Professor Sternberg brachte reichlich schulpolitischen Zündstoff mit nach Dülmen. Zwei Drittel der Schüler gehen nämlich gar nicht auf das Gymnasium. „Bildungsbiografien sind hoch individuell“ erklärte er den Teilnehmern. Sternberg machte auch Schluss mit dem Glauben, die Studenten kämen alle vom Gymnasium. „40 Prozent der Studierenden haben ihre Zugangsberechtigung nicht über das Abitur erworben.“ Auch erfreulich: immer noch ein Drittel der Kinder von Hauptschulen erwerben die Fachoberschulreife.</p>
<p>Jedoch können diese Zahlen nicht verschleiern, dass es ein demografisches Problem gibt, das zunehmend das Münsterland erreicht. Es wird in den nächsten zehn Jahren 25 Prozent weniger Kinder geben. Deutlich machte der Referent dies an den Zahlen zur Einschulung: 1995 wurden etwa 207500 Kinder eingeschult, 2015 werden es wohl nur noch 150000 Kinder sein. Mehr als 15.000 Klassen fallen weg, eine gigantische Zahl.</p>
<p>„Wir sind auf jedes Kind angewiesen“! erklärte Sternberg dem staunenden Publikum. Hier wird der von der Wirtschaft beschworene Fachkräftemangel nun sehr konkret mit Zahlen belegt.</p>
<p>In diesem Zusammenhang bekommt das sogenannte Hauptschulproblem wohl eine ganz andere Bedeutung. In zweiten Teil seines Vortrags erklärt Sternberg die Genese des Schulkompromisses in NRW. Die Sekundarschule sei keine Gesamtschule, auch keine Verbundschule, sondern eine neue dritte Schulform, betonte Sternberg. Der Schulkonsens in NRW trägt auch keinen parteilichen Sieger, sondern ist ein guter Kompromiss. Die Sekundarschule kann in verschiedenen Formen gegründet werden. Im 5. und 6. Jahrgang wird gemeinschaftlich und differenziert gelernt. Wichtig sei es aber auch nach Sternberg, den Ganztagsbereich konsequent weiter auszubauen.</p>
<p>Der Abend brachte eine Reihe von Erkenntnissen: die Bildungs- und Schulpolitik differenziert sich immer weiter aus. Das macht es für die Eltern schwieriger, eine angemessene Entscheidung für die passende Schulform ihres Kindes zu treffen. Es setzt aber auch die Lehrer unter einen nicht unerheblichen Druck, unter den neuen Bedingungen angemessen curricular und pädagogisch zu unterrichten, zumal viele Lehrer in ihrem Studium darauf gar nicht vorbereitet wurden.</p>
<p>Die Politik steht vor der immensen Herausforderung, angesichts der dramatisch sinkenden Schülerzahlen, Schulkonzepte zu entwickeln, die einerseits den Herausforderungen des globalen Wandels Rechnung tragen &#8211; Deutschland ist und bleibt ein Exportland und braucht hochqualifizierte Wissenschaftler und Ingenieure – die der individuellen Förderung des Kindes gerecht werden. Jedes Kind ist individuell etwas ganz besonderes, auch und gerade wenn es vielleicht nicht so schnell rechnen kann wie der Durchschnitt.</p>
<div id="attachment_838" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/12/web_holtkamp_sternberg.jpg"><img class="size-medium wp-image-838" title="Jürgen Holtkamp (Moderator), Professor Thomas Sternberg" src="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/12/web_holtkamp_sternberg-300x219.jpg" alt="Jürgen Holtkamp (Moderator), Professor Thomas Sternberg" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Jürgen Holtkamp (Moderator), Professor Thomas Sternberg</p></div>
<p>Mut machte dieser Abend, dass die Erkenntnis, <strong>jedes</strong> Kind so zu fördern, dass es weder unterfordert noch überfordert wird, in der Politik angekommen ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Dülmener Achsenlösung</title>
		<link>http://duelmenblog.medienmobile.de/2011/12/dulmener-achsenlosung/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 16:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Holtkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufszentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Immobilienzeitung habe ich einen Bericht über die von der Concepta entwickelte Achsenlösung für Dülmen gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Immobilienzeitung habe ich einen Bericht über die von der Concepta entwickelte <a title="Dülmen" href="http://www.immobilien-zeitung.de/113336/duelmener-achsenloesung" target="_blank">Achsenlösung </a>für Dülmen gefunden.</p>
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		<title>Tief enttäuscht &#8211; Gemeindeversammlung in Heilig-Kreuz</title>
		<link>http://duelmenblog.medienmobile.de/2011/11/tief-enttauscht-gemeindeversammlung-in-heilig-kreuz/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 19:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Holtkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als dreihundert Gemeindemitglieder waren der Einladung des Pfarrgemeinderates in Heilig Kreuz gefolgt, um sich über das Gespräch zwischen den kirchlichen Gremien in Dülmen und Weihbischof Geerlings zu informieren. „Wir haben den Eindruck, dass uns die Bistumsleitung alles vorgibt“, eine Äußerung, die großen Applaus erhielt. Der Frust sitzt bei Hauptamtlichen wie Gemeindemitgliedern tief. Der Vorschlag &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://duelmenblog.medienmobile.de/2011/11/tief-enttauscht-gemeindeversammlung-in-heilig-kreuz/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/11/2011_web_Gemeindeversammlung_hl_kreuz11_365.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-823" title="2011_web_Gemeindeversammlung_hl_kreuz11_365" src="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/11/2011_web_Gemeindeversammlung_hl_kreuz11_365-298x300.jpg" alt="Gemeindeversammlung in Heilig Kreuz - &quot;Großer Frust&quot;" width="298" height="300" /></a>Mehr als dreihundert Gemeindemitglieder waren der Einladung des Pfarrgemeinderates in Heilig Kreuz gefolgt, um sich über das Gespräch zwischen den kirchlichen Gremien in Dülmen und Weihbischof Geerlings zu informieren.</p>
<p>„Wir haben den Eindruck, dass uns die Bistumsleitung alles vorgibt“, eine Äußerung, die großen Applaus erhielt. Der Frust sitzt bei Hauptamtlichen wie Gemeindemitgliedern tief.</p>
<p>Der Vorschlag von Heilig Kreuz in Dülmen zwei Großgemeinden (Heilig Kreuz und St. Victor) einzurichten, wurde von der Bistumsleitung abgelehnt. Und so war die Stimmung in der Heilig-Kreuz Kirche aufgeheizt, trotz der kühlen Umgebung. „Wir bekommen etwas gesagt, ohne die Grundlagen zu wissen“, führte Dr. Zita Moschner vom Pfarrgemeinderat in die Veranstaltung ein.</p>
<p>Nach dem Verlesen der Pressemitteilung des Bistums Münster herrschte Ratlosigkeit. Der Vorschlag sei wenig erhellend, meinte Heinz Wansing und sprach damit wohl vielen aus dem Herzen. „Man hätte gut mit drei Gemeinden leben können.“ Doch eine Lösung mit drei Gemeinden wird es nicht geben und so zeichnet sich in wenigen Jahren eine Stadtpfarrei mit knapp 25.000 Katholiken ab. Das Bistum glaubt, dass städtische Gemeinden leichter zu einander finden, als ländliche, so die Begründung, die bei den Anwesenden heftiges Kopfschütteln hervorrief.</p>
<p>Günter Scholz warf dem Bistum Münster Konzeptionslosigkeit vor. „Entschieden wird oben, aber ein pastorales Konzept gibt es nicht.“ Lauter Applaus zeigte, wie sehr Scholz die Meinung der Anwesenden zum Ausdruck brachte. „Es werden neue Strukturen geschaffen, ohne dass ein pastorales Gesamtkonzept erkennbar sei“, meinte Scholz. Pikant dürfte sein, dass es ein pastorales Gemeindekonzept wirklich nicht gibt. Es soll wohl gerade in Münster erarbeitet werden.</p>
<div id="attachment_826" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/11/2011_web_Gemeindeversammlung_hl_kreuz11_370.jpg"><img class="size-medium wp-image-826" title="2011_web_Gemeindeversammlung_hl_kreuz11_370" src="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/11/2011_web_Gemeindeversammlung_hl_kreuz11_370-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Mehr als dreihundert Gemeindemitglieder kamen zur Gemeindeversammlung</p></div>
<p>Georg Winkler stellt praktische Überlegungen an. Wenn es künftig nur noch einen Pfarrgemeinderat und einen Kirchenvorstand für die XXL-Gemeinde gibt. Wie soll eine Pfarrgemeinde unter diesen Bedingungen ein eigenständiges Profil erarbeiten?</p>
<p>Nach Aussage des Bistums gibt es einen Kirchenvorstand und Unterabteilungen hinsichtlich der Finanzzuweisungen.</p>
<p>„Ich finde es schlimm, wie mit uns umgegangen wird. So geht es eigentlich nicht“, formulierte Werner Bolle seinen Ärger. Der Anfang des Jahres erarbeitete Vorschlag wurde seiner Ansicht nach für den Papierkorb gemacht.</p>
<p>Enttäuscht zeigten sich auch die Hauptamtlichen, die sichtlich um die passenden Worte rangen. Christel Seibert fühlte sich „enttäuscht und ratlos.“ Sie warnte aber auch davor, nun eine „Revolte“ anzuzetteln, besser sei es, sich in die Großpfarrei einzubringen. Peter Nienhaus glaubte lange Zeit, dass durch den „Emmerick-Bonus“ das Bistum mit Heilig Kreuz anders verfahren würde. Er warnte ebenfalls vor vorschnellen Aktionen und eine breit angelegte Revolution gegen Münster, da diese nur „ die eigenen Kräfte verschleißen würde“.</p>
<p>Zwar wurde beim Gespräch mit dem Weihbischof auch die Frage nach dem Verbleib der Hauptamtlichen gestellt, doch darauf gab der Weihbischof keine Antwort. Das wird bei vielen Menschen aus Heilig-Kreuz große Sorgenfalten hervorrufen, zumal das pastorale Team in der Gemeinde sehr geschätzt wird.</p>
<p>Rufe nach einer gemeinsamen Aktion wurden in den Wortbeiträgen immer wieder laut. „Wenn wir zusammenhalten, können wir was erreichen“, eine von mehreren Aussagen. Immer wieder wurde nach Gründen gefragt, warum das Bistum diesen Weg vorgibt. Zita Moschner konnte nur darauf antworten, dass sie im Gespräch darauf keine Antwort erhielten.</p>
<p>Vereinbart wurde, dass in den Gottesdiensten die Gemeindemitglieder über die neuen Entwicklungen informiert werden. Auch wolle man die „eigene Ohnmacht zum Ausdruck bringen.“ Geplant sei, Stellwände aufzustellen, um den Gemeindemitgliedern die Möglichkeit zu geben, eigene Meinungen zu äußern. „Bitte schreiben Sie ihre Meinung an die Stellwände“, bat Zita Moschner eindringlich.</p>
<p>Peter Nienhaus ergriff zum Abschluss das Wort. Er sei froh, dass er diese Gemeinde als „seine Gemeinde“ nennen könne und das es „viele mündige Menschen in dieser Gemeinde gibt, die ihren Mund auftun.“ Er wies aber auch darauf hin, dass „Strukturen nicht alles sind. Ich bin dafür, den Protest laut und deutlich kundzutun“. Es gelte aber auch, die gemeindliche Fixierung auf den Priester abzubauen, denn nur so könne die Eigenverantwortung der Laien gestärkt werden. Vielleicht sei dies die große Chance der neuen Großgemeinde.</p>
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		<title>Bürgerbeteilung auf hohem Niveau</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 20:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Holtkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufszentrum]]></category>

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		<description><![CDATA[Bürger, die vor den Bankentürmen in Frankfurt übernachten und gegen deren Politik protestieren gibt es viele. Immer mehr Bürger sind sauer auf die Politiker, Philologen machen schon einen neuen Typus aus: den Wutbürger. Wer die Werkstattgespräche und Foren oder die Leserbriefe verfolgte, konnte zwischenzeitlich den Eindruck erhalten, nun hat der Wutbürger in Dülmen Einzug gehalten. &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://duelmenblog.medienmobile.de/2011/10/burgerbeteilung-auf-hohem-niveau/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_814" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/10/2011_forum_bendix_concepta11_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-814 " title="Bürgerversammlung zur Innenstadt im Forum Bendix" src="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/10/2011_forum_bendix_concepta11_web-300x154.jpg" alt="Bürgerversammlung zur Innenstadt im Forum Bendix" width="300" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Bürgerversammlung zur Innenstadt im Forum Bendix war sehr gut besucht</p></div>
<p>Bürger, die vor den Bankentürmen in Frankfurt übernachten und gegen deren Politik protestieren gibt es viele. Immer mehr Bürger sind sauer auf die Politiker, Philologen machen schon einen neuen Typus aus: den Wutbürger. Wer die Werkstattgespräche und Foren oder die Leserbriefe verfolgte, konnte zwischenzeitlich den Eindruck erhalten, nun hat der Wutbürger in Dülmen Einzug gehalten. Kontrovers und hoch ging es in den vergangenen Wochen zwischen Verwaltung und Viktor, Politik und Viktor sowie Concepta her. <span id="more-813"></span></p>
<p>Eitel Sonnenschein herrscht auch heute sicher nicht, und doch zeigte die heutige Bürgerversammlung im Forum Bendix, den guten Willen und die Bereitschaft gemeinsam die „Achse Kik – Overbergplatz“ zu entwickeln. Wer genau hinhörte konnte erahnen, wie sehr dieser Prozess auch an den Nerven der Bürgermeisterin kratzte. „Es gab viele Proteste und Einwände“, beschreibt zwar ungenau die Wut, die mitunter aufkam.</p>
<p>So wünschte sich die Bürgermeisterin, konstruktive Gespräche und zitierte strahlend aus einem Brief der Kaufmannschaft, den sie heute erhalten hatten. Darin betonen die Unterzeichner, dass sie die Achsenlösung (Entwicklung vom Kik-Gebäude über Rathausgasse, Tiberstraße bis zum Overbergplatz) voll und ganz unterstützen.</p>
<p>Das ist zwar in dieser Deutlichkeit etwas überraschend, es zeigt aber auch, wie sehr die Viktor GmbH an einer konstruktiven Lösung beitragen möchte. Das bestätigte übrigens Hugo Schulze Hobbeling in der späteren Aussprache und stellte einige Forderungen</p>
<ul>
<li>Eine Machbarkeitsstudie zur Verhältnisbestimmung solle durch die Stadt erstellt werden, um zu prüfen, ob Dülmen am Overbergplatz wirklich 7000 qm Verkaufsfläche braucht. Ungünstig wäre es, wenn die Verkaufsflächen in der Innenstadt leiden würden.</li>
<li>Der Bereich Overbergplatz sei als letztes zu realisieren. Zunächst solle das Kik-Gebäude entwickelt werden.</li>
<li>Vertragliche Vereinbarungen wären zu treffen.</li>
</ul>
<p>Die Projektentwickler wollen am KIK-Gebäude 280 bis 300 Parkplätze realisieren, am Overbergplatz würden es ca. 280. In einem Teil des Rathauses (neben Kuhmann) würde eine Ganztagseventgastronomie angesiedelt mit Außengastronomie. Überhaupt dürfte nach der Umsetzung Dülmen mehr als genug an Gastronomie zu bieten haben, vorausgesetzt, es handelt sich um Qualitätsgastronomie.</p>
<p>Wer die vergangenen Treffen besuchte, den verwunderte es nicht, dass die Projektentwickler die Namen der zukünftigen Mieter nicht verraten wollten oder konnten.</p>
<p>So dürfen die Spekulationen sprießen: Wäre schon toll, wenn H&amp;M sowie Peek &amp; Cloppenburg sich am Overbergplatz ansiedeln würden. Problematisch ist besonders der Mieter für das Kik-Gebäude, da ein Elektronikfachmarkt wie Saturn oder Mediamarkt wegfallen, angesichts der Entwicklungen zu Kress.</p>
<p>Wie wäre es denn mit einem Outdoorgeschäft? Die Dülmener sind fahrradfreundlich und so etwas haben wir nicht in Dülmen! Sicher gibt es noch viele weitere Ideen…</p>
<div id="attachment_816" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/10/2011_forum_bendix_concepta11_3web.jpg"><img class="size-medium wp-image-816" title="Bürgermeisterin Stremlau begrüßte die Teilnehmer" src="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/10/2011_forum_bendix_concepta11_3web-300x213.jpg" alt="Bürgermeisterin Stremlau begrüßte die Teilnehmer" width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Bürgermeisterin Stremlau begrüßte die Teilnehmer</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Einkaufszentrum: Verschiedene Perspektiven betrachten</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 13:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Holtkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufszentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwerke Dülmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon in zwei Jahren könnte es soweit sein: Ein Einkaufszentrum schmückt den Overbergplatz. Das freut nicht nur die Stadt, sondern auch die Bürger. Da haben doch alle alles richtig gemacht. Klug ist der, der hinter die Kulissen schaut, der Folgen und Risiken abwägt. Nehmen wir uns daher etwas Zeit und prüfen die Interessen der Beteiligten. &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://duelmenblog.medienmobile.de/2011/09/einkaufszentrum-verschiedene-perspektiven-betrachten/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_811" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/09/web_522148_R_K_B_by_Gerd_Altmann_AllSilhouettes.com_pixelio.de_.jpg"><img class="size-medium wp-image-811" title="by_Gerd_Altmann_AllSilhouettes.com_pixelio.de" src="http://duelmenblog.medienmobile.de/wp-content/uploads/2011/09/web_522148_R_K_B_by_Gerd_Altmann_AllSilhouettes.com_pixelio.de_-300x177.jpg" alt="by_Gerd_Altmann_AllSilhouettes.com_pixelio.de" width="300" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">by_Gerd_Altmann_AllSilhouettes.com_pixelio.de</p></div>
<p>Schon in zwei Jahren könnte es soweit sein: Ein Einkaufszentrum schmückt den Overbergplatz. Das freut nicht nur die Stadt, sondern auch die Bürger. Da haben doch alle alles richtig gemacht. Klug ist der, der hinter die Kulissen schaut, der Folgen und Risiken abwägt. Nehmen wir uns daher etwas Zeit und prüfen die Interessen der Beteiligten.</p>
<p>Da ist zunächst die <strong>Stadt Dülmen</strong>. Dass die Stadt finanziell klamm ist, dürfte den meisten Dülmenern bekannt sein. Finanzielle Spielräume sind nicht drin. Da würde ein Einkaufszentrum gut in das Konzept passen, zumal es einen Investor gibt, der die Kosten übernimmt. Was dieser braucht ist ein Grundstück in zentraler Lage mit guter Anbindung. Die Stadt selbst erhofft sich damit nicht nur höhere Besucherströme, sondern auch die Ansiedlung von Unternehmen die Gewerbesteuer zahlen. Speziell für Dülmen gilt es, die Weiterentwicklung der KIK-Immobilie an der Münsterstraße voranzutreiben.</p>
<p>Schauen wir uns als weiteren Beteiligten den <strong>Investor</strong> an. Festgelegt wurde, dass das Einkaufszentrum mit der Concepta entwickelt werden soll. Auf der professionell gemachten Internetseite kann sich der Besucher von der <a href="http://www.concepta-projekt.de/referenzen.php">Seriosität des Unternehmens</a> überzeugen. Ob Stadtgalerie Witten oder Stadtcenter Düren, der Investor weiß, wie man ein solches Konzept umsetzt. Die Concepta investiert, um Renditen zu erwirtschaften und hat sicherlich gute Kontakte zu potentiellen Mietern.</p>
<p>Dass die Concepta gerne in Dülmen investieren möchte, kommt nicht aus heiterem Himmel. Immobilien sind gerade in Krisenzeiten (siehe Finanzkrise) eine sichere Investition und bieten auf Jahre schöne und vor allem sichere Renditen, wenn sie – wie in Dülmen – zentral gelegen sind. Ein Investor ist kein soziales Unternehmen, das einer Stadt Gutes tun möchte, sondern ein Geschäftspartner. Sie erwerben Grundstücke und Parkplätze für Filialisten, weil bei denen die Mieten sicher sind. Kleine Boutiquen oder Einzelhändler können sich die lukrativen Lagen oftmals nicht leisten, weil die Frequenz nicht reicht. Interessant sind Ketten wie H&amp;M, C&amp;A, Saturn und Mediamarkt. Und so kommt ein ganz spezielles Mietersegment zu Stande.</p>
<p>Viele Dülmener freuen sich, wenn der große Electronik-Fachmarkt kommt. Saturn und Mediamarkt werden es nach den aktuellen Entwicklungen bei Kress nicht sein, kommen wird <a href="http://www.telepoint.de/">Telepoint</a>.</p>
<p>Wer sich die Pläne anschaut sieht aber sofort, dass im Einkaufszentrum noch reichlich Platz ist. Wer nutzt diese Flächen? Viel spricht dafür, dass es ein „Textiler“ sein wird. Und da sollten viele stutzig werden. Haben wir in Dülmen nicht schon ein umfassendes Angebot? Zeigt nicht das Beispiel Kress, wie groß der Verdrängungswettbewerb in Dülmen ist? Ahlert, dipiu, Jürgensmeier, Kuhmann, Wiese, um nur einige zu nennen, bieten den Kunden viel.</p>
<p>Werfen wir nun den Blick auf jene, um die es geht, <strong>die Kunden</strong>: Der Kunde in Dülmen möchte das Einkaufszentrum. Er möchte die großen Filialisten und mit dem Auto auf das Parkdeck oder in die Tiefgarage des Einkaufszentrums fahren und shoppen gehen. Gerade junge Kunden mögen diese Art des Einkaufens mit kurzem Wegen und allem was das Herz begehrt auf 5000 Quadratmeter. Preiswert soll das Einkaufszentrum zudem sein.</p>
<p>Damit sind innovative architektonische Kreationen nur bedingt vereinbar.Man baut zweckmäßig und kostengünstig.</p>
<p>Kommen wir in unserem kurzen Exkurs nun auf die <strong>Politik</strong> zu sprechen. Die wirtschaftspolitischen Möglichkeiten einer hochverschuldeten Stadt wie Dülmen sind beschränkt. Der politische Handlungsspielraum wird immer kleiner. Für alle Kommunalpolitiker dürfte das unbefriedigend sein, umso mehr werden sich alle freuen, wenn ein Investor kommt und in mauen Zeiten eine Perspektive anbietet. Warum sollte man die Ideen nicht aufgreifen. Das tut nicht nur der eigenen Seele gut, sondern gibt eine Perspektive für die Zukunft.</p>
<p>Werfen wir abschließend den Blick auf den <strong>Einzelhandel</strong> in der Innenstadt. Wenn das Einkaufszentrum kommt, wird es Gewinner und Verlierer geben, der Verdrängungswettbewerb kommt. Der Einzelhandel kennt das und sein Motto: „Konkurrenz belebt das Geschäft“ lässt durchblicken, dass Konkurrenz an sich so falsch nicht sein kann. So wird das auch in Dülmen sein.</p>
<p>Wenn H&amp;M in das Einkaufszentrum einzieht, werden die textilen Einzelhändler von der Zugkraft profitieren, denn für das junge Publikum hat Dülmen nun wirklich nichts Vergleichbares zu bieten. Anders sieht das natürlich aus, wenn Marken wir Gerry Weber, Hugo Boss, Cecil oder Esprit einziehen, die seit Jahren in den Dülmener Textilgeschäften geführt werden.</p>
<p>Soll jetzt kein Einkaufszentrum gebaut werden? Die Antwort ist ganz eindeutig. <strong>Dülmen braucht ein Einkaufszentrum!</strong> Wichtig ist zu klären, welche Größe und inhaltliche Ausgestaltung das Einkaufszentrum erhalten soll. Mit einem brutalen Verdrängungswettbewerb hat die Stadt Dülmen überhaupt nichts gewonnen. Dann laufen womöglich alle ins Einkaufszentrum und die Läden in der Innenstadt stehen leer. Damit ist niemandem geholfen. Ein anderes Szenario könnte ja auch sein, dass das Einkaufszentrum nicht die erhofften Erwartungen erfüllt, der Investor es verkauft und am Ende eine abgehalfterte Königspassage herauskommt. Damit weder das eine noch das andere passiert, heißt es jetzt alle Kraft zu sammeln und zu überlegen, wie eine langfristige Strategie für Dülmen entwickelt werden kann. Das ist nicht Aufgabe des Investors, setzt aber voraus, dass die Erwartungen und Interessen in einen Ausgleich gebracht werden, eben die verschiedenen Perspektiven gesehen werden. Keine leichte Aufgabe</p>
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