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Dülmen kann mehr

Was lange währt…

Innenstadt

Gelingt die Innenstadtentwicklung? Oder bleiben trotz schöner Aussicht die Besucher aus?

Es deutete sich seit Wochen an und nun ist es offiziell: Die Vermarktung des KIK-Gebäudes durch die Concepta gestaltet sich viel schwieriger als erwartet. Nun also kein großer Ankermieter, sondern stattdessen Büroräume und Wohnungen. Eine Achsenlösung (Overberplatz – Münsterstraße) wird so wohl nicht zu realisieren sein. Mit diesem neuen Konzept reduziert sich übrigens auch die Anzahl der Parkplätze von ursprünglich 200 auf 60!

Das hilft es wenig, wenn Politik und Verwaltung zähneknirschend nun zustimmen. Die Frage lautet doch, war dies nicht absehbar?

Der Hinweis der Concepta, noch in diesem Jahr sollen die „Bagger“ rollen, klingt zwar optimistisch, doch ob das Projekt Innenstadtentwicklung nach fünf Jahren wirklich erfolgreich abgeschlossen wird, bleibt fraglich.

Die ersten Verlierer gibt es nun, es sind die Geschäftsleute an der Münsterstraße, die hatten sich was ganz anderes erhofft, nämlich viele Kunden, die am KIK-Gebäude parken und dann gemütlich Richtung Markplatz schlendern. Doch daraus wird nun nichts mehr.

Stadtbaurat Clemens Leushake wurde in der Dülmener Zeitung mit den Worten zitiert: „Vielleicht müssen wir über ein zusätzliches bewirtschaftetes Parkhaus im Bereich des Schlossparks zwischen Telepoint und Krankenhaus als vierten Baustein der Achse nachdenken“. Diese Idee ist nicht wirklich, freut aber ganz besonders Telepoint und Co., denn die Besucher würde ja von dort aus zum Overbergplatz starten. In die Röhre schauen bei diesem Modell sicher die Geschäfte an der Münsterstraße, möglicherweise auch jene am Rathaus.

Vielleicht sollten die Bagger doch noch nicht anrollen. Wie heißt es doch so schön: Was lange währt, wird endlich gut.

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