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Dülmen kann mehr

10. April 2018
von Juergen Holtkamp
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Neuordnung des Bahnhof – der Klimaschutz macht es möglich?

Die ersten Vorüberlegungen zur Bahnhofsneugestaltung

Die Sonne strahlte über dem CBG in Dülmen und in der Tat gab es in der Aula an diesem 10. April viele lachende Gesichter. Bürgermeisterin Stremlau und Clemens Leushake konnten Zuversicht ausstrahlen.

„Was hat der Klimaschutz mit dem Bahnhof zu tun“? Ganz viel, erklärten beide. In Sachen Klimaschutz muss sich die Stadt nicht verstecken, hatte sie doch bereits einen Preis dazu erhalten. Ein gut gestalteter Bahnhof, der die verschiedenen Verkehrsmittel verbindet, trägt eben sehr zum Klimaschutz bei.

Kommt es so, wie die Stadt plant, würde der kostenintensive Neubau mit genügend Parkplätzen und vermutlich einer weiteren Brücke für die Radfahrer durch das Land mitfinanziert.

Die Pläne waren durchaus beeindruckend. Allerdings, so betonte das mit der Planung beauftragte Architekturbüro, stehe man noch ganz am Anfang.

So diente die Veranstlatungen auch dem Austausch untereinander. Die Bürgerinnen und Bürger wurden eingeladen, ihre eigenen Ideen einzubringen. Denn die Pendler, die jeden Tag mit der Bahn fahren, wissen am besten, was es zu verbessern gilt.

Soviel ist bereits klar, die Anzahl der Parkplätze muss erhöht werden und zwar auf beiden Seiten des Bahnhofs. Ebenso würde die jeztige Buszufahrt auf den unteren Vorplatz verlegt, was auch sinnnvoll ist, damit die Busse nicht mehr durch das anliegende Wohngebiet fahren müssen.

Ein spannender Abend, dem sicher weitere folgen und Dülmenblog eröffnet nun die Diskussion hier:

Worauf sollten die Planer bei der Neuausrichtung des Bahnhofs achten!

29. Januar 2018
von Juergen Holtkamp
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Fake News oder wie die Gesellschaft manipuliert wird

Soziales Seminar 2018 zum Thema Fake News

Der zweite Abend des diesjährigen sozialen Seminars war wieder sehr gut besucht. Knapp 90 Teilnehmer kamen ins evangelische Gemeindezentrum am Königswall. Unter dem Motto „Die halbe Wahrheit ist meistens die ganze Lüge“ stehen die drei Abende des diesjährigen sozialen Seminar.

Beim zweiten Abend in der Themenreihe ging es um „Manipulierte Gesellschaft? Der Einfluss von Fake-News auf öffentliche politische Diskurse“

Svenja Boberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft in Münster machte es sehr anschaulich.

Zunächst klärte sie auf, was Fake News eigentlich sind. 2016 kommt der Begriff von Donald Trump in die Medien. Angela Merkel wird ebenso Opfer von Fake News wie der Fußballer Lukas Podolski.

Falschmeldungen hat es immer gegeben, schon vor dem Internetzeitalter. Ob Neue Revue oder Postillion (Satire ), Zeitungsenten zum 1. April, Unwahrheiten und Verdrehung von Tatsachen sind keine Erfindung des digitalen Zeitalters.

Neu ist wohl eher, dass der Begriff zur Propaganda und als Kampfbegriff („Ich habe recht, alle anderen haben unrecht“!) verwendet wird.

Die Referentin spricht daher lieber von „Online Desinformation“ als von Fake News.

Besonders perfide sind sogenannte Social Bots, soziale Roboter, die so tun als seien Sie Menschen. Diese kann man für wenig Geld im Internet kaufen. Sie verbreiten schnelle viele Botschaften im Netz. Bots können Inhalte weiterleiten und Accounts verwalten. Sie können chatten und sie eignen sich hervorragend für Fake News. Desinformation ist denn auch eines der größten Probleme im Netz.

In Deutschland ist das Spektrum der Desinformation (noch) nicht so ausgeprägt. Das hängt vor allem mit den vielen guten Qualitätszeitungen zusammen.

Verbreitet werden die Desinformationen in Blogs, Foren, sozialen Medien wie Facebook und WhattsApp.

Um sich dagegen zu wehren, müssen die User Methoden zum kritischen Umgang mit den Informationen an die Hand gegeben werden. Und, so die Referentin, Desinformationen hat einen Effekt, sorgt eher für Verstärkungen! So kann Desorganisation zu Wut führen.

Die technischen Lösungen sind noch nicht sehr effektiv, arbeiten aber immerhin immer noch besser als der Mensch selber.

Was kann jeder von uns tun? Boberg gibt zum Schluss einige Tipps.

Journalistische Qualität überzeugt durch die Trennung von Meinung und Nachricht und bezieht verschiedene Argumente mit ein, hinterlegt diese mit Quellen. Seriöse Meldungen stellen verschiedene Perspektive auf das Thema dar. Der Tipp lautet daher auch, eine gesunde Skepsis bei der Mediennutzung an den Tag legen. Wer hat es geschrieben? Wie wurde es geschrieben? Warum wurde es geschrieben?

Hilfreich sind Hoaxmap.org  oder Tagesschau faktenfinder.

„Kein Grund in Panik zu verfallen“, so das Schlusswort der Referentin.

Ein Abend, der viele Teilnehmer durchaus nachdenklich zurücklässt und motiviert, genauer bei Meldungen und Nachrichten im Internet hinzuschauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von meinem iPhone gesendet

17. Januar 2018
von Juergen Holtkamp
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Ehrenamtspreis 2017 der Stadt Dülmen

Viele waren zum Neujahrsempfang der Stadt gekommen

Eine strahlende Bürgermeisterin konnte in der sehr gut besuchten Aula des Gymnasiums viele Dülmener begrüßen. Gekommen waren Sie, um zu hören und zu sehen, wer den Ehrenamtspreis 2017 erhalten würden. In drei Kategorien wurde er vergeben, als Einzelperson, Gruppe und „Nachwuchs“.

Auf der Seite der Stadt Dülmen werden die Preisträger vorgestellt. Ohne zu pathetisch wirken zu wollen, war es eine sehr gelungene Veranstaltung zu Beginn des Jahres. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung der Gäste, auch die Rede von Bürgermeisterin Stremlau war dazu angetan.

Eine Stadt wie Dülmen kann eben auf viele Ehrenamtliche bauen, ob in der Hospizbewegung, der Feuerwehr, im Sportverein oder oder…

Das ist ein echter Schatz für Dülmen!

 

17. September 2017
von Juergen Holtkamp
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Sekundarschule abgewählt: und nun?

Bürgerentscheid in Dülmen

Auch ohne Alkohol kann man einen Kater bekommen, so geschehen vor einigen Tagen, als mit großer Mehrheit die Bürgerinnen und Bürger gegen die Sekundarschule stimmten. Den Kater hatten alle, die sich für die Sekundarschule in Dülmen aussprachen und der wird noch einige Zeit anhalten. Denn der Bürgerentscheid war sehr eindeutig (Zahlen). Damit bleibt es (vorläufig) beim dreigliedrigen Schulssystem in Dülmen.

Doch jene, die sich so freuten, sollten vorsichtig sein, denn die Probleme in der Bildungslandschaft Dülmen sind keineswegs gelöst. Ganz im Gegenteil: Kommt nun womöglich eine Gesamtschule? Wenn die Anmeldezahlen der Hauptschule weiter sinken, kann diese so nicht bestehen bleiben. Es ist aber offensichtlich, dass viele Dülmener ihr Kind lieber auf die Realschule oder das Gymnasium schicken. Da kann und wird die Hauptschule schnell zu einer „Restschule“.

Der „Wahlkampf“ um die Sekundarschule in Dülmen wurde mit mehr Emotionalität als der Bundestagswahlkampf geführt. Nun wird es Zeit, wieder sachlich zu werden. Die Sekundarschule ist längst nicht so schlecht, wie jene sie in den letzten Wochen darstellten, die sie verhinderten.

So wichtig der elterliche Wille ist, so wichtig ist es, allen Kindern beste Bildungschacen in Dülmen zu ermöglichen.

Alle Kinder sollten gleich gute Rahmenbedingungen erhalten. Und mit alle Kinder sind auch alle Kinder gemeint. Das bedeutet, wir müssen mehr für Inklusion tun.

Der Begriff meint, dass niemand ausgegrenzt wird, weil er einen anderen Glauben, eine Benachteilugung oder eine andere Muttersprache hat. So steht es sinngemäß in der UN-Kinderrechtskonvention.

Barrieren wären abzubauen, damit das gelingt. Leider hinkt Deutschland hier noch ziemlich weit hinterher. Inklusion geht weiter als Integration. Es geht darum, jeden in seiner Unterschiedlichkeit gleichberechtigt teilhaben zu lassen, eben auch in unserem Bildungssystem.

Kinder sind unterschiedlich und das bereichert unsere Gesellschaft ja auch so. Vor diesem Hintergrund bekommt das gemeinsame Lernen eine ganz neue Dimension. Das Gegenteil davon wäre übrigens Ausgrenzung.

Damit Inklusion überhaupt möglich wird, muss sich in Dülmen noch einiges verändern. Im Index für Inklusion gibt es für Kindertageseinrichtungen und für Schulen eine Anregung, wie so ein Prozess gestaltet werden kann.

Hoffentlich haben viele diesen Index gelesen.

12. Juli 2017
von Juergen Holtkamp
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Reden wir über den Bahnhof

Wer vor einigen Tagen den Münsteraner Hauptbahnhof besuchte, konnte seinen Augen kaum trauen. So schön kann ein Bahnhof also sein, mit Geschäften, einer kleinen Flaniermeile und vielem mehr. Drei Jahre wurde am Hauptbahnhof gearbeitet, Millionen verbaut und das sieht man auch. Nun gibt es immer Kritiker, auch beim Münsteraner Hauptbahnhof. Doch denen sei gesagt, kommt doch mal nach Dülmen.

Sicher, Dülmen ist nicht Münster, aber immerhin ist Dülmen eine Pendlerstadt und wer nicht mit dem Auto Richtung Münster oder Ruhrgebiet fahren will, der nutzt die Bahn. Und Hand aufs Herz: Ob wir nun im Stau stehen oder der Zug sich verspätet, letztlich kommt es aufs gleiche raus. Wir kommen nicht pünktlich zur Arbeit.

So stehen denn auch täglich Hunderte Dülmener auf dem Bahnsteig. Doch bevor sie den erreichen, müssen Sie den Tunnel durchqueren. Das ist an sich schon nicht besonders lustig, doch richtig unangenehm wird es nach dem Wochenende, gerade für diejenigen, die Montags früh mit der Bahn fahren.

Der Bahnhof ist beileibe nicht das private Wohnzimmer, ein Aushängeschild für die Stadt Dülmen aber allemal. Für Besucher der Stadt vermittelt er einen ersten Eindruck und der ist vorsichtig formuliert „optimierungsbedürftig“.

Das fängt schon damit an, dass die Anzeigentafel auf dem Bahnsteig oft verschmiert ist, die Treppe vermüllt, die Außenfassade bröckelt…

Es gibt Menschen, die sehen den Bahnhof als ultimativen Mülleimer an, dagegen kann die Bahn kaum etwas tun, es sei denn Kameras überwachen den Bahnhof. Das kann helfen, Hinweisschilder helfern jedenfalls nicht.

Grundsätzlicher müssen wir uns aber auch fragen, ob der Dülmener Bahnhof nicht grundsaniert werden müssten und in das Programm 1 von 150 gehört, mit dem an vielen Bahnhöfen in NRW geworben wird.

Bis dahin können wir alle einen Beitrag zur Sauberkeit leisten: Den eigenen Müll wieder mitnehmen! Und der Bahn könnte man empfehlen, einfach genauer hinzuschauen und diejenigen zur Rechenschaft ziehen, die sich nicht an Regeln halten.

 

12. März 2017
von Juergen Holtkamp
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Badespass für alle oder eher Bau für Elite

Die Wellen schlagen sprichwörtlich hoch in Dülmens erster Adresse fürs Baden und Schwimmen. Das düb soll für mehrere Millionen Euro komplett umgebaut und saniert werden. An sich ist das noch keine Meldung wert, denn alle Schwimmbäder müssen über kurz oder lang renoviert werden. Und wer das düb in den vergangenen Wochen besuchte, kommt zu dem Schluss, hier muss mal gründlich sauber gemacht und renoviert werden.

Der Zorn entzündet sich vor allem daran, dass die Kosten nun deutlich höher ausfallen. Auch sind die Pläne nun erst öffentlich gemacht worden. Und wie immer bei solchen Plänen gibt es kritische Rückmeldungen. Die einen sagen, der Umbau zum Spass- und Wellnessbad geht zu Lasten der Schwimmvereine. Wieder andere bemängeln, warum aus Steuergeldern überhaupt ein Wellnessbad gebaut werden soll. Ein Schwimmbecken würde doch genügen, um den Kindern schwimmen beizubringen. Nicht zu vergessen sind jene, die kritisieren, dass mal wieder alles im stillen Kämmerlein ausgekungelt wurde und die Bevölkerung nicht angemessen beteiligt wurde. In letzteres Horn bläst die Dülmener Zeitung.

Nun ist das mit der direkten Demokratie so eine Sache oder anders gesagt, es gibt gewählte Vertreter in der Stadtverortnetenversammlung. Diese sind durch die Bevölkerung legitimiert und sollen zum Wohle der Menschen in Dülmen Entscheidungen vorbereiten und treffen, so auch beim düb.

Und natürlich müssen die Mandatsträger Rechenschaft ablegen, doch zunächst sollten wir ihnen allen einen Vertrauensvorschuss gewähren.

Besonders bei „Großprojekten“ gibt es sehr unterschiedliche und teilweise entgegenliegende Interessenslagen, dass war beim Innenstadtentwicklung so und ist beim düb ebenso. Die gewählten Vertreter stehen also vor der großen Herausforderung, zwischen diesen verschiedenen Interessen sich zu positionieren, wobei sie sich nicht von parteipolitischen Interessen ganz frei machen könnnen. Das düb wie die Innenstadtentwicklung müssen weiter entwickelt werden. Streiten können wir uns um das wie!

 

22. Dezember 2016
von Juergen Holtkamp
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In Dülmen wird der Schutz erhöht

Die Bilder aus Berlin sind uns allen noch sehr präsent, der Täter nicht gefasst. Viele – auch in Dülme – sind besorgt, ob eine solch unfassbare Tat hier möglich wäre. Grundsätzlich auszuschließen lässt sich das nicht, also geht es darum wachsam zu sein. So wichtig und notwendig Schutzmaßnahmen sind, wir sollten nicht hysterisch werden. Die Behördern wussten schon seit längerem, dass Deutschland das Ziel terroristischer Anschläge sein wird. Im Internet gibt es seitens des IS genügend Beispiele, die das belegen. Der Krieg in Syrien ist buchstäblich nach Deutschland gekommen und bedroht unsere Sicherheit auch in Dülmen. Die Frage ist nun, wie wir in Dülmen damit umgehen?

Verstärkte Polizeipräsenz mit Maschinenpistolen und mobile Betonklötze zum Schutz des Weihnachtsmarktes sind klare Maßnahmen. Wir sollten uns davon aber nicht beeinflussen lassen und das bevorstehende Weihnachtsfest mit der Familie und / Freunden zu feiern. Den Alltag wieder leben, wird die schwierigste Aufgabe nicht nur für die Berliner, sondern für uns alle sein. Dabei sollten wir nicht vorschnell urteilen, gerade mit Blick auf die vielen Tausend Flüchtlinge, die 2015 nach Deutschland gekommen.

In Dülmen werden nun genauer hinsehen müssen, nicht nur auf dem Marktplatz, sondern in der ganzen Stadt, ohne gleich hysterisch zu werden. Das wir nicht einfach sein.

 

6. Dezember 2016
von Juergen Holtkamp
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Gleich mehrere Bauprojekte

Das Stadtbild in Dülmen verändert sich kontinuierlich. Der neue Parkplatz an der Münsterstraße, die Baugrube des intergenerativen Zentrums, das Bauvorhaben Overbergplatz und nun die Erweiterung des Düb (Dülmenbad). Es mag vielen alles zu langsam gehen, aber nun kommt Bewegung in die Sache. Spätestens 2018 wird man die Innenstadt nicht mehr wiedererkennen. Ob damit auch die Frequenz in der Stadt steigt, das wird sich noch zeigen. Sicher ist aber, die Stadtentwicklung nimmt sichtbar Konturen an. Und das ist gut so!

Notwendig ist das in jedem Fall! Dülmen hat jetzt schon in einigen Bereichen das Nachsehen zu Coesfeld und auch zu Lüdinghausen. Die Großprojekte können dazu beitragen, dass Dülmen für mehr Bürgerinnen und Bürger wieder attraktiv wird und die Innenstadt nicht nur zur Kirmes oder beim Weihnachtsmarkt voll ist.

 

 

5. September 2016
von Juergen Holtkamp
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Chinese macht (unbewusst) Werbung für Dülmen

Wer hätte gedacht, dass Dülmen kurzzeitig in allen Medien präsent ist. Ob Tagesschau, Spiegel, Zeit oder Welt, alle überregionalen Nachrichten berichteten über Dülmen. Was war geschenen?

Da kommt ein Chinese, der aus einer Provinz in Nordchina stammt, mit einem Touristenvisum am Flughafen Stuttgart an. Noch im Flughafen wird ihm die Geldbörse geklaut. Der Mann aus China wollte den Diebstahl anzeigen. Warum er aber in der zentralen Aufnahmestelle für Flüchtlinge von Baden-Württemberg landete, bleibt wohl ein ewiges Rätsel. Sicher ist, dass er mit einem Dolmetscher den Erfassungsbogen ausfüllte. Der 31-Jährige „Tourist“ ist dann mit dem Bus nach Dortmund in die Erstaufnahmeeinrichtung gefahren, wo ihm der Reisepass abgenommen und Fingerabdrücke genommen wurden und bekam Dokumente im Status eines Flüchtlings.

Dass wir Deutschen eine gute Bürokratie haben, ist allenthalben bekannt. Nun läuft für den 31 Jährigen die Asyl-Maschinerie an. Aus dem vermeintlichen Tourist wurde nun Asylbewerber. Und so kam er nach Dülmen.

Schnell wurde klar, dass der Chinese keinen Asylantrag stellen wollte. Bei der Einreise legte er ein gültiges Visum vor, aber das wurde offenbar an falscher Stelle abgespeichert. Was lernen wir daraus! Auch unsere Bürokratie ist nicht perfekt!

Einen netten Kommentar hat die Zeitung Die Welt veröffentlicht.

29. Mai 2016
von Juergen Holtkamp
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Wildpferdefang in Dülmen

Die Dülmener wissen es, ebenso die Merfelder… Wenn Ende Mai der Wildpferdefang stattfindet, kommen Tausende um sich das Spektakel anzusehen. Was aber ebenso wichtig ist, das Wetter ist fast immer schön, so auch in diesem Jahr.

Einige Impressionen gibt es hier bei den Ruhrnachrichten und auch schönes Fotos. Und alle, die es dieses Jahr keine Karten bekamen, den nächsten Wildpferdefang gibt es 2017.

Auch überregional wird über den Dülmener Wildpferdefang berichtet. Die Welt