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Dülmen kann mehr

Das Internet und die Zivilcourage

Mit dem Internet ist das ja so eine Sache: Einerseits ist es schon toll, dass man heute Flülge online buchen, Bankgeschäfte vom heimischen PC erledigen kann. Zweifelsohne bietet das Internet alles, ist ein riesiges Kaufhaus, in dem es alles gibt, vom neuen Auto bis zur Zahnbürste. Wäre da nicht auch die andere Seite, die sich beschreiben lässt mit Hetze, Gewalt und Pornografie. Was viele nicht wissen, Sex ist das bestimmende Thema im Internet. Da stellt sich zwangsläufig die Frage, welche Wirkungen die Internetgesellschaft auf die Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hat.Manche glauben, in Dülmen sei die Welt noch in Ordnung, doch das ein Trugschluss: In Dülmen gibt es jede Menge Gewalt, Unrecht und Angst. Wir sehen sie nur nicht immer, sie kommte eben nicht auf die Fernsehbildschirme und Computermonitore. Das heißt ja nun nicht, es gibt sie nicht. Häusliche Gewalt ist weit verbreitet und wird leider in vielen Fällen tabuisiert. Auch wenn es in Kindergarten und Schule Aufklärungsprojekte gibt, sie allein richten es nicht. Was fehlt? Ganz einfach: Nicht wegsehen, sondern sich einmischen, Zivilcourage zeigen. In der DZ gibt es ein Rubrik: Was mir auffällt. Das ist gut so. Allerdings wünschte ich mir nicht nur Hinweise besorgter Bürger auf „Tretminen“ von Hunden (was sehr ärgerlich ist) sondern die notwendige Zivilcourage. Das gilt ebenso für das Internet.

Wir haben zu viele „Wegseher“ und zu wenig „Einmischer“. Das gilt übrigens auch für das Internet!

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Autor: holtkamp

Ich publiziere gerne und wohne seit 1999 in Dülmen (NRW). Außerdem fahre ich sehr gerne Rennrad und engagiere mich ehrenamtlich.

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