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Dülmen kann mehr

Idee: Kreuzweg in Dülmen

Kreuz

Passend zu Ostern stand am 2. April (Karfreitag) ein Artikel in der DZ, dass es Überlegungen seitens der Pfarrgemeinde St. Victor und des Emmerickbundes gibt, einen Kreuzweg für Dülmen zu entwickeln. Beim Lesen des Artikels sind mir zwei Dinge aufgefallen:

  1. 1. Kirche blickt nach vorne. Man kann ja zu einem Kreuzweg stehen, wie man will, doch kann es in diesen für die Kirche schwierigen Zeiten ein Aufbruch darstellen, wenn eine Idee umgesetzt werden soll.
  2. 2. Es ist schon merkwürdig, wie diese Thema kommuniziert wurde: Wer nämlich die Kommentare der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden liest, wundert sich. Da wurden bereits – wenn man den Worten der Vorsitzenden des PGR Heilig-Kreuz glaubt – Absprachen getroffen ohne die Laiengremien, sprich Pfarrgemeinderat, einzubeziehen.

Sollte das wirklich so sein, wäre der Ärger nicht nur vorprogrammiert, sondern auch berechtigt. Dann würde sich mal wieder bewahrheiten, wie im stillen Kämmerlein Ideen und Konzepte umgesetzt würden, ohne andere einzubeziehen. Wo bleibt da die Kommunikation in die Gremien? Das passt wunderbar ins kommunikative Desaster, dass von der Kirche gerade erleben. Auch stellen sich viele die Frage, warum das so ist? Was läuft da immer schief?

Anscheinend hängt das auch mit dem eigenen Rollenverständnis und den hierarchischen Strukturen zusammen. Mag auch noch sehr von Glaubensgemeinschaft die Rede sein, wirklich gelebt wird sie zumindest im Augenblick nicht. Das ist vor allem eine Anfrage an die Priester.

Die Not in der Kirche ist also groß. Was könnte denn nun Abhilfe schaffen? Ich glaube, nur absolute Transparenz und rigorose Aufklärung helfen, die verlorengegangene Glaubwürdigkeit zurückzuerhalten. „Dieser Weg wird kein leichter sein“. Sicher nicht, vielleicht ist es daher gut, dass nun Ostern ist. Die Fastenzeit, die eine Zeit der Läuterung und Reinigung sein soll, ist vorbei. Und mit der Auferstehung Jesu kommt Licht ins Dunkel, wenn das kein neuer Anfang sein kann!

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Autor: holtkamp

Ich publiziere gerne und wohne seit 1999 in Dülmen (NRW). Außerdem fahre ich sehr gerne Rennrad und engagiere mich ehrenamtlich.

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