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Dülmen kann mehr

Podiumsdiskussion zum Theologenmemorandum

Was macht Dülmen aus?

Podiumsdiskussion zum Theologenmemorandum

Podiumsdiskussion zum Theologenmemorandum

Die Frage hat zweifelsohne rhetorische Züge. Ganz klar. Menschen machen eine Stadt aus, keine Frage. In der Soziologie werden Menschen als „soziale Wesen“ beschrieben, sie rotten sich zusammen, suchen sich einen Partner oder eine Partnerin, brauchen zum leben Kontakte und Beziehungen.

Ob Schützenverein, Sportverein, Familienkreis oder die eigene Partei: Es ist der Rahmen, den Menschen brauchen, dort treffen sie sich, plaudern über dieses und jenes, überlegen kluge Projekte, machen Stimmung für oder gegen etwas und fühlen sich wohl unter den Gleichgesinnten. Wenn in der DZ täglich neu die Frage gestellt wird, warum man gerne in Dülmen lebt, lautet die streotype Antwort: Weil es hier nette Menschen, Vereine und Gruppen gibt. Wir sind eben Beziehungsmenschen. Letztlich will auch dieser Blog Beziehungen – seien es zunächst auch nur virtuelle – stiften.

Hier also der Auftuf: Menschen aus den Vereinen! Stellt euch hier vor. Gebt einen kurzen Kommentar – wenn möglich mit der eigenen Internetadresse – ab und vernetzt euch. Interessant wären ja nicht nur die großen Sportvereinen, sondern jene Gruppen, die oftmals jenseits der Öffentlichkeit agieren. Dass es solche Gruppen gibt, zeigt eine Gruppe, die sich katholische Männer und Frauen nennt. In Dülmen gibt es auf dem Gebiet der Heilig Kreuz Gemeinde gleich drei Gruppen dieses Verbandes

Abgesehen davon, dass der Name antiquarischen Charakter hat, die Gruppen sind es nicht. Was ist nun deren Sinn und Zweck? Und warum nehmen moderne Menschen daran teil?  Alle verbindet eine Grundorientierung: Sie wollen als Christen heute leben. Aus diesem Glauben engagieren sie sich für Politik, Gesellschaft und Kirche. Sie beobachten gesellschaftliche und kirchliche Entwicklungen und bedenken diese, diskutieren das Für und Wider und entwickeln eigene Positionen bzw. können sich zu den Positionen verhalten. Schaut man sich die Grundsätze dieses Verbandes an, geht es um Glaubensgemeinschaft, Lebensgemeinschaft, Bildungsgemeinschaft und Aktionsgesmeinschaft. Klingt vielleicht auf den ersten Blick etwas sperrig, meint im Grunde nichts anderes als den eigenen Glauben leben, den anderen Rückhalt geben, sich gemeinsam bilden und Projekte oder Aktionen anstoßen.

Manche sagen, die „KMFler“ seien eine Art Lions- oder Rotarier Club nur eben katholisch. Ist gar nicht mal so abwegig, da die Zielgruppe „Bildungsbürger“ mit akademischen Qualifikationen sind.

Katholische Verbände fühlen sich der Amtskirche zwar verbunden, das bedeutet aber nicht, dass sie die Kirche nicht auch kritisieren, sondern ganz im Gegenteil. Und auch die drei Dülmener Gruppen sind sich in der Bewertung von kirchlichen Entwicklungen relativ einig. So verantstalten Sie am 28. März im Pfarrheim Heilig Kreuz um 19.30 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Theologenmemorandum. Weitere Information gibt das Veranstaltungsplakat.

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