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Dülmen kann mehr

Kleiner Kirchentag in Dülmen

1. Dülmener Kirchentag

1. Dülmener Kirchentag

Die kirchliche Welt hat sich auch in Dülmen verändert, sie ist bunter, vielfältiger und in mancher Hinsicht auch entspannter geworden. Viele Dülmener kennen zwar die Kirchengebäude, die ja nun wirklich nicht zu übersehen sind, sie kennen aus eigener Erfahrung die Caritas und die Diakonie, doch welche nun zu welcher der christlichen Gemeinschaften gehört, da wirds schon schwierig. Viele denken, dass seien freie Unternehmen.

Die Säkularisierung (Verweltlichung) hat vor Dülmen nicht Halt gemacht und sie wird -glaubt man den Sozialwissenschaftlern- auch noch nicht an ihr Ende gekommen sein. Über viele Jahrzehnte und Jahrhunderte waren die Kirchen fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Dülmen, dieses Monopol haben sie heute nicht mehr, obwohl sie nach wie vor über erhebliche Einflussmöglichkeiten verfügen.

Wer am heutigen Sonntag, den 17. Juli 2011 durch die Stadt bummelte, der war überrascht, was evangesiche und katholische Kirche auf die Beine stellten. Da wurde getanzt, gesungen, diskutiert, gelacht und gebetet. Die Kirchen waren ganz eng mit der Stadt Dülmen verbunden. „Kirche findet Sta(d)tt“ ein Motto, dass besser nicht hätte gewählt werden können. Die Kirche war mitten im Leben, mitten auf dem Marktplatz, mitten bei den Menschen.

Am kommenden Samstag und Sonntag werden die Gotteshäuser vermutlich keinen deutlich höheren Besucherandrang wahrnehmen. Aber: Kirche ist für einen Moment ins Bewusstsein der Menschen gekommen. Da gab es Menschen, die waren verwundert, dass diese Kirchen es schaffen, Angebote für viele Menschen zu entwickeln. Es waren die kleinen Gesten, die zu großen Momenten werden. Davon hatten alle Dülmener etwas. Bitte mehr davon!

Kirchenkabarett

Kirchenkabarett

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