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Dülmen kann mehr

Dülmens Haushalt: Keine Entspannung in Sicht

 

Dülmens "Stadthalle" - CBG-Aula

Dülmens "Stadthalle" - CBG-Aula

Wir dürfen uns freuen! Das Haushaltsdefizit viel niedriger als befürchtet. Es gibt einen kleinen Überschuss. Aber machen wir uns doch bitte nichts vor. Vergangenes Jahr tiefrote Zahlen (von 7 Millionen war die Rede) und jetzt 100.000 Euro Überschuss, da sind keine Spielräume vorhanden, die doch dringend notwendig wären. Für das Geld gibt es grad mal fünf neue Mittelklassewagen, eine kleine Eigentumswohnung oder 400 Quadratmeter Bauland in guter Lage in Dülmen.

Damit lassen sich weder Kindergärten, noch Schulen finanzieren, auch keine Straßen und erst Recht nicht das Einkaufszentrum oder eine Musik- bzw. Stadthalle.
Vergessen wir auch nicht die Zinslast, die die Stadt zu tragen hat. Ein Scharlatan, wer jetzt Forderungen an Stadt und Politik stellt.
Dülmen ist noch lange nicht über den (Schulden-)Berg. Dieses Erbe wird uns Jahre, vermutlich sogar Jahrzehnte begleiten.

Die Haushaltskonsolidierung – und da sollten wir uns alle nichts vormachen – hat oberste Priorität. Das bedeutet mittelfristig: jeder Bürger und jede Bürgerin wird zur Kasse gebeten, die einen stärker als die anderen, möglichst sozialverträglich und nach Einkommen gestaffelt. Darauf müssen wir uns vorbereiteten.
Wir haben nur eine kleine Verschnaufpause erhalten, nutzen wir sie und sparen. 100.000 Euro weniger Schulden, so die Botschaft.

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