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Die Kirche und das liebe Geld

Ich bin auf Spurensuche gegangen

Ich bin auf Spurensuche gegangen

Dass die katholische Kirche in einer Krise steckt, ist nicht wirklich neu. Dass Ihr in Scharen die Gläubigen davonlaufen, sollte alle kirchlichen Verantwortungsträger nicht nur aufhorchen, sondern sehr nachdenklich werden lassen. Wir reden nicht von einigen Tausenden, sondern von fast 180.000 Katholiken, die 2014 aus der katholischen Kirche ausgetreten sind. Alle mögen Papst Franziskus, doch scheint dieser Effekt wenig Auswirkungen auf den Willen nicht auszutreten zu haben.

Die katholische Kirche in Deutschland wirkt für viele altbacken und dogmatisch. Und nach der reinen Lehre leben die allerwenigsten Katholiken. Kaum ein Kabarettabend, bei dem sich nicht über den ehemaligen Bischof Tebartz van Elst aus Limburg lustig gemacht wird. Und ehrlich: Viele Katholiken lachen mit und fragen: “Hat der Bischof wirklich mit meiner Kirchensteuer die 25.000 Euro teure Badewanne finanziert”?

Wer übrigens bei Google den Begriff “Kirchensteuer” eingibt, findet einen Wikipedia Eintrag und manch andere Intersetseiten, die sich bei näherem Hinschauen als “kirchenkritisch” entpuppen.

Das hat mich und Gerhard Hartmann ermutigt, ein Buch zu machen, um über die Kirchensteuer sachlich zu informieren. Wir geben offen zu, dass wir für den Erhalt der Kirchensteuer eintreten. Wir glauben, dass sich dieses System bewährt hat. Warum? Das kann man in unserem Buch, das ab dem 1. März 2015 im Buchhandel erhältlich ist, lesen.

Wir wollten jedoch nicht nur infomieren, sondern haben uns die Haushalte zweier Bistümer (Essen und Münster) genauer angesehen. Ich habe viele Jahre im Bistum Münster unter anderem als Leitender für die Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet und bin seit 2013 beim Caritasverband für das Bistum Essen beschäftigt…. Die beiden Bistümer haben eine ganz unterschiedliche Entwicklung, sind daher auch nicht vergleichbar. Außerdem werden die Haushalte verschieden dargestellt. Schließlich tellen wir den Haushaltsplan einer Pfarrgemeinde im Münsterland vor, um zu zeigen, wie das Geld verteilt wird.

Wir hoffen damit, die Diskussion etwas zu versachlichen.

Leider gelingt es den Medienmachern der katholischen Kirche nicht so wirklich, das Thema angemessen zu besetzen. Schade eigentlich…

Bestellt werden kann das Buch bei Thalia und in jeder Buchhandlung

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