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Dülmen kann mehr

Chinese macht (unbewusst) Werbung für Dülmen

Wer hätte gedacht, dass Dülmen kurzzeitig in allen Medien präsent ist. Ob Tagesschau, Spiegel, Zeit oder Welt, alle überregionalen Nachrichten berichteten über Dülmen. Was war geschenen?

Da kommt ein Chinese, der aus einer Provinz in Nordchina stammt, mit einem Touristenvisum am Flughafen Stuttgart an. Noch im Flughafen wird ihm die Geldbörse geklaut. Der Mann aus China wollte den Diebstahl anzeigen. Warum er aber in der zentralen Aufnahmestelle für Flüchtlinge von Baden-Württemberg landete, bleibt wohl ein ewiges Rätsel. Sicher ist, dass er mit einem Dolmetscher den Erfassungsbogen ausfüllte. Der 31-Jährige „Tourist“ ist dann mit dem Bus nach Dortmund in die Erstaufnahmeeinrichtung gefahren, wo ihm der Reisepass abgenommen und Fingerabdrücke genommen wurden und bekam Dokumente im Status eines Flüchtlings.

Dass wir Deutschen eine gute Bürokratie haben, ist allenthalben bekannt. Nun läuft für den 31 Jährigen die Asyl-Maschinerie an. Aus dem vermeintlichen Tourist wurde nun Asylbewerber. Und so kam er nach Dülmen.

Schnell wurde klar, dass der Chinese keinen Asylantrag stellen wollte. Bei der Einreise legte er ein gültiges Visum vor, aber das wurde offenbar an falscher Stelle abgespeichert. Was lernen wir daraus! Auch unsere Bürokratie ist nicht perfekt!

Einen netten Kommentar hat die Zeitung Die Welt veröffentlicht.

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