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Dülmen kann mehr

Haushaltskonsolidierung in Dülmen

Sternsinger

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Mal sind es 10 Millionen, dann 11 Millionen Euro, die im Haushalt der Stadt Dülmen fehlen. Christian Rödder (Kämmerer der Stadt Dülmen) ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Es muss 2011 radikal gespart werden. Nur: in welchen Bereichen? Laut DZ ist im Stellenplan der Stadt nicht viel zu machen, Personalkosten einsparen hilft also nicht. Dann müssen eben die Sachkosten und Leistungen gekürzt werden. Willi Wessels (Fraktionsvorsitzender im Rat der CDU) betonte, der Prozess soll transparent erfolgen, die Bürgerinnen und Bürger mit an den Tisch geholt werden. Das ist sicher der richtige Ansatz.

Wohl dürfen die Bürgerinnen und Bürger erwarten, welche Ideen es in der Verwaltung dazu gibt. Dort sitzen doch die Fachleute. Sicher wird niemand gerne den Bildungsetat angehen, doch nur bei den Sozialleistungen zu kürzen, kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Wie gelingt es also, die Interessen so miteinander zu verknüpfen, dass die Bürgerinnen und Bürger das Gefühl haben: Ja, der Kompromiss schmerzt, wird aber von vielen mitgetragen. „Heilige Kühe“ gibt es in so einem Prozess nicht mehr, das gilt auch für den Bildungsbereich. Nachdenklich sollte uns alle stimmen, dass es NRW trotz vieler Anstrengungen nicht gelungen ist, das Nord-Süd-Gefälle entscheidend zu verringern. Bayern und Baden-Württemberg sind weiterhin Spitze, wenn es um die Bildung geht.

Möglich wäre es natürlich auch, einfach mal sammeln zu gehen. Vielleicht bei denen, die besonders viel Geld zur Verfügung haben.

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