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Dülmen kann mehr

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Dülmens Finanznot

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Angesichts von über 10 Milliionen Euro Schulden sind Steuerhöhungen unvervmeidbar. So kündete es Lisa Stremlau beim Neujahrsempfang an. In den vergangenen Tagen wurde fleißig gerechnet. In der städtischen Presseerklärung wurden nun Einzelheiten bekannt: Zunächst werden die Grundsteuern erhöht (A um 26 Prozentpunkte und B um 40 Prozentpunkte). Grundsteuern werden per Gesetz von der Stadt erhoben und werden aufgeteil nach:

  • Grundsteuer A:  land- und forstwirtschaftliche Vermögen
  • Grundsteuer B: Erfassung aller bebauten, unbebauten Grundstücke oder Gebäuden auf fremdem Grund und Boden (z. B. Grund und Boden, Gebäude, Wohnungseigentum)

Dem Bürger geht es also an den Geldbeutel. Wenn daher die nächsten Bescheide der Stadt Dülmen bei den Bürgern eintrudeln, müssen alle, die Grund und Boden sowie Eigentum besitzen tiefer in die Tasche greifen. Das freut die Bürgerinnen sicher nicht. Vor allem weil überhaupt nicht absehbar ist, ob diese Erhöhung überhaupt ausreichen wird, da noch nicht alle Bescheide aus Düsseldorf vorliegen.

Da die Stadt überhaupt keinen finanziellen Spielraum hat, muss die Bürgermeisterin diese unpopuläre Maßnahme durchführen. Besonders pikant ist zudem, dass ihre eigene Partei in Düsseldorf ihr diese eingebrockt hat. Bedenkt man, wie unprofessionel die Landesregierung dies an die eigenen Parteifreunde kommuniziert hat, kann man sich gut vorstellen, dass Dülmens Bürgermeisterin ziemlich sauer auf Düsseldorf sein dürfte. Steuererhöhungen sind so ziemlich das letzte, was die Bürger mögen und den Flurschaden, der in Düsseldorf angerichtet wurde, hat sie auszulöffeln. Kein guter Start für Lisa Stremlau. <!–09748847–>

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