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Dülmen kann mehr

by_Dieter-Schütz_pixelio.de

ZID gibt auf – Chaos perfekt

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Die Architekten der ZID (Zukunftsinitiative Dülmen) haben die Nase voll. In einem Telefongespräch haben Sie der Bürgermeisterin mitgeteilt, dass sie sich nun auflösen. Der Hintergrund für den Ärger ist die Aussage des Baudezernenten der Stadt Dülmen, Clemens Leushake, keine Sitzung der ZID zum Einkaufszentrum einzuberufen.

Man muss wissen, dass sich die ZID immer für den Standort am Marktplatz stark gemacht hat.

Vor kurzem hat Concepta der Stadt mitgeteilt, dass das Projekt EKZ am Marktplatz nicht realisiert werden kann – aus wirtschaftlichen Gründen. Die Anregung der ZID und der Viktorkaufmannschaft, doch mit einem anderen Investor (ITG) zu verhandeln, wurde von der Bürgermeisterin abgelehnt.

Nun sind alle sauer! Die Stadt, die Viktorkaufmannschaft und die Architekten. Erstere wohl deshalb, weil nun der Eindruck entstehen könne, der Stadt wird der „schwarze Peter“ zugeschoben. Das ist durchaus verständlich. Merkwürdig mutet es schon an, dass um der Sache willen, nun nicht inne gehalten wird. Dass die Concepta den Marktplatz womöglich nie wirklich favorisierte, sollte allen Beteiligten klar sein.

Was spricht eigentlich gegen eine zweite Meinung? Ob es seitens der ZID klug ist, nun einen Schlussstrich zu ziehen, kann sicher angezweifelt werden. Nun ist Schluss mit Lustig, die ZID kehrt der Stadt Dülmen den Rücken zu. Dummgelaufen und das im Jubiläumsjahr.

Die Fronten sind verhärtet, keine Frage. Sinnvoll wäre ein neues offenes und transparentes Werkstattverfahren. Ein EKZ gegen die ZID und die Kaufmannschaft zu entwickeln, kann sich die Stadt nicht leisten. Jetzt ist die Politik aufgefordert und muss den „Karren aus dem Dreck“ holen. Wahrlich keine einfache Aufgabe.

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