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Dülmen kann mehr

Braucht Dülmen ein intergeneratives Zentrum?

Viele Dülmener werden diese Frage mit Ja beantworten. Das IGZ würde Dülmen zweifelsohne gut tun. Ein „Haus für alle Generationen“ haben nicht viele Städte. Die zentrale Lage (zwischen Viktorkirche und Rathaus) dürfte die Innenstadt beleben, wenn viele Menschen nach dem Besuch des IGZ in der Stadt bummeln. Für die Pfarrgemeinde St. Viktor wäre das IGZ ebenfalls ein Glücksgriff. Könnten doch auch kirchenferne Menschen von den kirchlichen Angeboten angesprochen werden. Für die Familienbildungsstätte wäre es ein „Segen“, zumal die jetzigen Räumlichkeiten nicht der einer modernen Weiterbildungsstätte entsprechen. Würde das IGZ kommen, gäbe es viele Gewinner. Darum legen sich die Verantwortlichen richtig ins Zeug, werben mit Plakaten und Internetauftritt oder sind bei den Events in der Innenstadt mit einem Stand präsent und erklären, welche Vorteile das IGZ für Dülmen hat.

Da gibt es nur eine Sache, die ungeklärt ist, nämlich die der Finanzierung. Das Finanzvolumen ist gigantisch. Die Stadt schätzt mit Baukosten von bis zu 20 Millionen Euro. Eine für Dülmener Verhältnisse gigantische Summe. Über die Städtebauförderung könnten etwa 6 Millionen Euro finanziert werden.

Als sicher gilt, das 8 Millionen Euro nicht gefördert werden, dazu zählen unter anderem die Familienbildungsstätte (FBS) und der Kindergarten, sowie die geplanten Wohnungen. Dieses Geld muss also anderweitig beschafft werden. Unklar ist noch, mit welcher Summer sich das Bistum Münster, das Träger der FBS ist, beteiligen wird.

Was ist zu tun?

Dass das Konzept schlüssig ist, wird niemand bestreiten, nun gilt es die finanziellen Spielräume auszuloten. Sicher ist nämlich, dass die Stadt allein die 8 Millionen nicht stemmen kann, daher braucht es ein abgestimmtes Marketingkonzept und möglicherweise auch ein Spendenkonzept für das IGZ.

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