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Dülmen kann mehr

Lebt der Gekko doch weiter?

Foto: Jürgen Holtkamp

Foto: Jürgen Holtkamp

Das Wahrzeichen der Stadt Dülmen sind natürlich die Wildpferde, doch seit den 1990er Jahren gibt es ein weiteres, den Gekko. Wer kennt nicht die imposante Konstruktion des Gekko, wenn man von der Autobahn zum Real fährt. Die Wiesmann-Brüder haben mit ihren schnellen Sportwagen weltweit Furore gemacht. Und ein wichtiges Symbol war eben der Gekko.

Nicht nur Autofans konnten es 2013 nicht fassen, dass Wiesmann insolvent ging. Die Spekulationen schossen ins Kraut, hatte sich Wiesmann übernommen? Das manager-magazin hat nun einen Hintergrundartikel veröffentlicht. Wenn die Hälfte davon stimmt, trifft die Hauptschuld Stefan Breuer, der 2003 Anteile an Wiesmann erworben hatte. Da hatte einer abgehoben und wollte das ganz große Rad drehen und verzockte sich aufs übelste.

Martin Wiesmann kommt in dem Artikel sehr gut weg. Und das überrascht. Einerseits der „böse“ Breuer, der immer höher hinauswollte und andererseites Martin Wiesmann, der beschaulich lebte und nur Autos verkaufen wollte.

Warum hat Martin Wiesmann nicht eher die Reissleine gezogen? Warum konnte er sich nicht gegen Breuer durchsetzen?

Besonders bitter: Anscheinend hätte man den Gekko retten können? Irgendwie ist das tragisch – nicht nur für Wiesmann, sondern auch für Dülmen. Gerne hätten wir den Gekko in der Stadt. Aber wer weiß, in einer kleinen Garage in Dülmen wird wieder geschraubt…

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