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Dülmen kann mehr

8. Dezember 2015
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Flüchtlingshilfe in Dülmen

Danke an pixabay.com/

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Viele Flüchtlinge kommen zwar nicht mehr über das Mittelmeer, sondern über den Landweg über die Türkei und das ist im Grunde auch gut so. Hunderte sind dieses Jahr im Mittelmeer schon auf seeuntauglichen und maroden Booten untergegangen. Wir können uns nun wirklich nicht vorstellen, was diese Menschen durchgemacht haben. Nun kommen Sie immer öfter auch in Dülmen an und prägen das Stadtbild mit.

Verschiedene Inititiativen in und um Dülmen unterstützen die Stadt bei dieser schwierigen Aufgabe. Ganz vorne dabei die ökumenische Flüchtlingsinitiative. Dass Flüchtlinge in einer Turnhalle untergebracht werden, zeigt wie schwierig es ist, schnell genügend Wohnraum bereitzustellen. Die Stadt ergreift weitere Maßnahmen und wird Wohnraum am Leuster Weg zur Verfügung stellen.

2015 wird Deutschland mehr als 1 Million Flüchtlinge aufnehmen, und ob die Zahlen 2016 wirklich sinken, kann niemand sagen. Gut, dass es viele in Dülmen sind, die sich engagieren, die helfen und die verschiedenene Kommunikationswege nutzen. Die Flüchtlingshilfe in Dülmen nutzt besonders Facebook.

Die Landesregierung hat ein neues Portal eingerichet „Ich helfe.“ Hier können sich Einrichtungen und Initiativen eintragen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Einige haben sich bereits aus Dülmen eingetragen. Wäre doch schön, wenn es noch mehr würden…

Sicher gibt es noch viele andere, die möglicherweise gar nicht so öffentlich Ihren Beitrag für eine „Willkommenskultur in Dülmen leisten“. Dülmenblog nimmt diese Beiträge gerne auf!

17. September 2015
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Bürgermeisterin der Herzen – nicht ganz!

Lisa Stremlau Copyright: http://www.duelmen.de/fileadmin/user_upload/duelmen.de/bg/2014/lisa_stremlau/BM_Yad_Vashem.jpg

Ein politisches Sprichwort lautet: Nach der Wahl ist vor der Wahl. Nach der Bürgermeisterwahl kehrt nun der politische Alltag zurück. Zunächst aber ist es gute politische Tradition den Wahlsieg oder die Wahlniederlage zu analysieren. Beim Wahlsieg geht das schnell, vor allem bei 71,2 Prozent, die Lisa Stremlau als Bürgermeisterin geholt hat. Damit konnte niemand rechnen. Groß war daher der Jubel bei der SPD und entsprechend groß das Jammern bei der CDU.

Traditionell liegt die politische Mehrheit in Dülmen bei der CDU, besonders in den Außenbezirken, in Rorup, Hausdülmen, Merfeld, Hiddingsel und Buldern. Selbst in den klassischen Hochburgen hat Lisa Stremlau ihren Konkurrenten vernichtend geschlagen. Eine solche politische Niederlage hat es in Dülmen so noch nicht gegeben und damit ist das politische Schicksal von Clemens Leushake wohl besiegelt. Jan Dirk Püttmann vorheriger Bürgermeister der CDU hat vor 5 Jahren gegen Lisa Stremlau knapp verloren, in den CDU Hochburgen konnte er seine Wähler mobilisieren.

Die Niederlage von Clemens Leushake mag sich schon früh abgezeichnet haben, die historische Höhe jedoch nicht. Sicher, Lisa Stremlau ist in der Bevölkerung beliebt, aber wer nun in der CDU meint, sie sei nur wegen ihres Lächelns oder ihres roten Lippenstiftes, ihrer moderierenden Art oder durch ihren „Amtsbonus“ gewählt worden, der verschleiert die wahren Gründe. Weil damit eben nicht erklärt werden kann, warum Lisa Stremlau 71,2 Prozent und der Herausforderer Clemens Leushake 28,8 Prozent erhalten hat. Ein Unterschied von 42,2 Prozent lässt sich nicht mit einem Lächelen erklären und auch nicht mit dem Amtsbonus.

Die Ursachen sind gravierender, denn große Teil innerhalb der CDU haben ihren eigenen Kandidaten nicht gewählt. Zur Ursachenforschung gehört es auch, dass die Verantwortlichen die Verantwortung für diese Niederlage übernehmen. Und da wird sich zunächst die Fraktion und der Ortsverband in der CDU fragen müssen, warum wurde der eigene Kandidat nicht gewählt. Was haben wir falsch gemacht?

Clemens Leushake konnte seine „Themen“ nicht platzieren, das lag daran, dass er eng mit Lisa Stremlau zusammenarbeit und sich beide für dieselben Projekte wie die Innenstadt oder das Intergenerative Zentrum einsetzen. Da gab es keine Möglichkeit für Leushake eigene Aktzente zu setzen und die Bürgermeisterin aus der Reserve zu locken. Das Bauamt, dem Clemens Leushake vorsteht, hat es bei den Bürgern nicht leicht. Es prüft und verwirft Bauanträge, was zur Rolle des Bauamtes gehört, das förderte aber nicht unbedingt die Chancen des Kandidaten. Das mögen zwei von vielen Gründen für die Niederlage gewesen sein. Aufgabe der Verantwortlichen in der CDU ist es nun, die anderen Gründe zu finden und diese auch offen zu nennen. Falsch wäre es, nun zur Tagesordnung zu gehen und so weitermachen, als wäre nichts geschehen.

Das Spiel geht nun von vorne los. Die SPD und die CDU werden in fünf Jahren einen neuen Kandidaten eine nue Kandidatin küren: Lisa Stremlau wird nicht noch einmal antreten. Das kann man durchaus als Chance für die CDU sehen. Allerdings bleibt die Frage: Was ist das Profil der CDU in Dülmen? Wer soll soll die Partei künftig führen? Es bleibt spannend!

14. September 2015
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Klare Niederlage für Clemens Leushake

Eigentlich dürfte es niemanden überrascht haben, dass Lisa Stremlau die Wahl zur Bürgermeisterin gewinnt. Überraschend war die Höhe Ihres Wahlsieges mit über 70 Prozent. Wie konnte es dazu kommen, zumal die CDU bei der letzten Wahl doch die Mehrheit gewann?

Wenn der CDU Herausforderer Clemens Leushake, immerhin Stadtbaurat in Dülmen und damit vielen Bürgerinnen bekannt, eine so deutliche Niederlage einfährt, kann das nicht nur am Kandidaten gelegen haben. 

Innerhalb der CDU hat es eben viele gegeben, die Leushake nicht wählten. Ein Kandidat, den die eigene Partei die Gefolgschaft verwehrt, viel schlimmer kann es nicht kommen. 

Gehen wir auf Spurensuche: Das Bauamt, dem Clemens Leushake vorsteht, gehört nicht zu den beliebtesten Ämtern in Dülmen. Das liegt in der Sache selbst begründet, denn ein Bauamt kann es nicht allen Bauherren recht machen. Doch kann das nicht diese historische Niederlage allein begründen. 

Clemens Leushake wusste um seine schwierige Situation. Er versuchte daher mit kreativen Mitteln, die Bürger auf sich aufmerksam zu machen, z. B. durch Kinospots. Allerdings muss das Medium auch zum Kandidaten passen, jedenfalls haben die Kinospots ihre Wirkung verfehlt. Allein die starke Präsenz auf Tafeln und Schildern bringen keine Wählerstimmen, auch das hat uns dieser Wahlkampf gezeigt.

Sind es also die Themen und Inhalte, die den Unterschied machen? Vieles spricht dafür, denn die Bürgermeisterin wie der Herausforderer vertreten bei vielen Themen gleiche Positionen. Das macht es für den Herausforderer immer schwerer.

Damit wird aber auch deutlich, dass es Clemens Leushake nicht gelungen ist, eigene Themen im Wahlkampf zu platzierne. Ob Innenstadt, Intergeneratives Zentrum oder Flüchtlinge, er konnte die amtierende Bürgermeisterin nicht unter Druck setzen. Auch in der Ausstrahlung konnte er Lisa Stremlau nicht das Wasser reichen. 

Vieles davon war eigentlich vor dem Wahlkampf bekannt, warum hat die CDU es dann soweit kommen lassen?

Damit sind wir bei jenen, die den Kandidaten parteiintern auswählten. Und hier offenbaren sich einige Fehleinschätzungen, denn hier wurde ein Kandidat im wahrsten Sinne des Wortes „vebrannt“. Denn mit diesem Wahlergebnis wird Clemens Leushake schwerlich bei der nächsten Wahl antreten können. 

Die Verantwortllichen in der CDU sollten sich selbstkritisch fragen, wo sie Fehler begangen haben. Das Ergebnis dieser Bürgermeisterwahl darf man nicht nur dem Kandidaten anlasten, das ganze Team hat versagt. Warum nimmt man einen Kandidaten, bei dem von vornherein klar ist, dass er inhaltlich nah bei der Bürgermeisterin sein wird. Warum hat man nicht nach neuen Gesichtern gesucht? Fehlte es etwa an geeigneten Bewerbern? Andere gehen kreative Wege und schreiben die Stelle aus? Die Verantwortlichen selbst werden sich wohl erklären müssen. Es wird interassant sein, welche Gründe sie vorbringen. Ob sie wohl eigene Fehler eingestehen?

Bleibt zum Schluss die Frage, welche Lehren  die Verantwortlichen daraus ziehen? Vielleicht diese: Die CDU in Dülmen muss sich neu erfinden, um neue Leute anzuziehen. Keine leichte Aufgabe, aber immerhin bleiben ja nun einige Jahre Zeit!

Freuen darf sich die alte und neue Bürgermeisterin: Herzlichen Glückwunsche Frau Stremlau von duelmenblog.

3. September 2015
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Flüchtlinge in Dülmen sind willkommen

Von den 200.000 Flüchtlingen, die NRW dieses Jahr aufnimmt, kommen auch einige nach Dülmen. Mittelfristig wird es auch keinen deutlichen Rückgang der Flüchtlingszahlen geben und so werden auch in den kommenden Wochen und Monaten immer wieder Flüchtlinge auch nach Dülmen kommen. In der Stadt fehlt es vorwiegend an kurzfristigen Unterbringungsmöglichkeiten, Turnhallen und Zeltlager sind nämlich keine Alternative, und schon gar nicht für die Flüchtlingskinder. Wir brauchen also mehr angemessenen Wohnraum. Viele Flüchtlinge kommen nur mit dem nötigsten, mitunter mit einer Plastiktüte. Sie benöigen Kleider und Möbel. Doch all das lässt ich organiseren und es gibt viele in Dülmen, sie sich ehrenamtlich engagieren. So gibt es seit Anfang diesen Jahres die Flüchtlingshilfe Dülmen, es gibt einen Flyer zur Flüchtlingsarbeit, viele städtische Veranstaltungen und auch die evangelische und katholische Kirche in Dülmen sind stark in der Flüchtlingsarbeit involviert.

Viele Dülmener engagieren sich auf ganz verschiedenen Ebenen in der Flüchtlingshilfe. Dülmenblog wird daher einen Schwerpunkt auf die Flüchtlinge in Dülmen setzen.

Wer macht wo mit? Wo gibt es Initiativen in Dülmen. Welche Facbookseiten, Blogs oder Webseiten gibt es von Dülmenern, die sich hier engagieren? Dülmenblog dokumentiert es. Herzliche Einladung

Und wer sich noch nicht so sehr mit dem Thema auseinandergesetzt hat, dem sei diese Broschüre empfohlen.

Weitere Infos gibt auch bei. www.caritas-essen.de/fluechtlinge

 

25. März 2015
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Heilig Kreuz veröffentlicht die Finanzen

Pfarrbrief Ostern 2015Die Katholische Kirche musste in den vergangenen Jahren viel Kritik beim Umgang mit den Finanzen einstecken. Immerhin lernen die Bistümer und veröffentlichen nun nach und nach Ihre Finanzen. Auch das Erzbistum Köln hat das Thema Finanzen aktiv angepackt und Zahlen veröffentlicht. Das Echo in den Medien war schon deutlich spürbar. Als nächstes Bistum in NRW wird wohl Paderborn nachziehen. Hier wird man gespannt sein, denn dass die Zahlen noch höher oder besser als im Erzbistum Köln sein könnten, scheint nach internen Quellen nicht ganz ausgeschlossen zu sein.

Das Bistum Münster braucht hier deutlich länger, was eigentlich auffallend ist, denn das es hier dringend Zeit wird, hier mehr Transparenz walten zu lassen, dürfte die Verantwortlichen nicht überraschen. Zumal die Ergebnisse der „Zufriedenheitsstudie„, die das Bistum bei einem renommierten und wohl nicht ganz günstigen Institut in Auftrag gegeben hat, ernüchternd ist. Die Gläubigen sind nicht mit Ihrem Bistum zufrieden. Da passt es ins Bild, dass in der Stadt Münster eine hitzige Diskussion über einen Zuschuss der Stadt zum 2018 stattfindenden Katholikentag in Millionehöhe geführt wird. Die Kritiker weisen nicht ganz zu Unrecht darauf hin, dass die Kirche über potente Finanzmittel verfügt. Es bedarf daher dringend der größtmöglichen Transparenz bei den kirchlichen Finanzen und weiterer Schritte, um das verloren gegangene Vertrauen zurückzugewinnen. Bei aller Sympathie für eine „Zufriedenheitsstudie“, die Ergebnisse sind nicht neu, der Trendmonitor religiöse Kommunikation geht in dieselbe Richtun. Die Zeit der „Analysen“ sollte eigentlich vorbei sein, nun gilt es zu „handeln“. Das Handeln von Papst Franziskus könnte hier sicher einige positive Impulse geben.

Wie unterschiedlich sich die Situation vor Ort im Bistum Münster darstellt, zeigt übrigens die Pfarrgemeinde Heilig Kreuz in Dülmen. Sie verfügt über eine wunderbare Kirche, die Selige Katharina Emmerick und ist sicher über die Grenzen Dülmens hinaus bekannt. Wer sich aber mit den Finanzen der Pfarrgemeinde beschäftigt wird schnell ernüchtert sein: Finanziell eher unterdurchschnittlich ausgestattet, aber mit einem reichhaltigen Schatz an Historie und Menschen, so lässt sich die Pfarrgemeinde Heilig Kreuz in einem Satz beschreiben. Und das setzt ungeahnte Potentiale frei, denn die Pfarrgemeinde ist quicklebendig mit vielen Ehrenamtlichen, Gruppen und Aktionen. Nachzulesen ist der Haushalt im aktuellen Pfarrbrief, der jetzt erschienen ist.

9. März 2015
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Auswertung „Darf ich Ihnen beim Sterben helfen“?

Im November 2014 führten die drei KMF-Gruppen in Dülmen eine Podiumsdiskussion zum Thema Sterbehilfe durch. Mehr als 200 waren zur Veranstaltung in das Kolpinghaus in Dülmen gekommen. Am Ende haben die Veranstalter einen kurze Umfrage gemache.

Es wurden fünf Aussagen vorgegeben, zu denen jeder Besucher der Podiumsdiskussion Stellung nehmen konnte. Die Befragung ergab eine deutliche Ablehnung der aktiven Sterbehilfe: 44% aller Teilnehmer äußerten sich „gegen jede Form von Tötung auf Verlangen (aktive Sterbehilfe)“, weitere 39% für eine „in strengen Grenzen ermöglichte Sterbehilfe, begleitet durch einen Arzt (ärztlich assistierter Suizid)“. Lediglich 4% stimmten für „Tötung auf Verlangen (aktive Sterbehilfe) nach selbstbestimmter Entscheidung des Patienten“.

Dass das Thema keine leichte Lösung zulässt, zeigt die Zahl von 12%, die sich nach der Diskussion als „unentschlossen“ bezeichneten.

 

1. März 2015
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Wie können wir Flüchtlingen helfen?

ND_Gruppe disktuierte über Flüchtlinge

ND_Gruppe disktuierte über Flüchtlinge

„Die Unterbringungskapazitäten in Dülmen sind erschöpft“ erklärt Christoph Hendrix, der sich in der Dülmener Flüchtlingsinitiative engagiert. Hendrix berichtete in einer von drei ND-Gruppen in Dülmen (www.kmf-net.de) über Flüchtlinge in Dülmen. Hintergrund ist, dass es sei September 2014 eine ökumenische Initiative gibt, die sich für Flüchtlinge in Dülmen engagiert. Eine mehrmals gestellt Frage war  denn auch, was man konkret tun können.

Blinder Aktionismus sei aber nicht angesagt, so der Referent und machte dies an einem Beispiel deutlich. Einem Flüchtlingskind ein Fahrrad zu schenken mag auf den ersten Blick nützlich sein, doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das „Geschenk“ als wenig hilfreich. Zunächst müsste das Kind überhaupt Fahrrad fahren und sich die Verkehrsregeln kennen. Und ob die Flüchtlingseltern mit dem Kind üben würden, sei mehr als fraglich.

Die konkrete sollte als gut überlegt sein. Die Flüchtlingshilfe in Dülmen macht daher auch keine Aufrufe nach Betten, Bettbezug oder anderem Mobiliar. „Wir verfügen gar nicht über die Lagerkapazitäten“.

Konkret wird die Flüchtlingsinitiative nun ein „Internationales Cafe“ anbieten, dass in Kürze im evangelischen Gemeindezentrum eingerichtet wird. Die Flüchtlingsinitiative steckt noch in den „Kinderschuhen“, also sei ganz am Anfange. Bislang hat es zwei öffentliche Treffen gegeben, beim ersten kamen über 100 Bürger/Innen, beim zweiten immerhin noch 50.

Christoph Hendrix berichtete von den menschlichen Schicksalen, den Leidensgeschichten und die deutsche Abschiebepraxis, das verfehlte nicht seine Wirkung. Deutschland ist ein reiches Land und nimmt nur einen Bruchteil der weltweiten Flüchtlinge auf. 2014 waren es 173.000, die den lebensgefährlichen Weg auf sich genommen haben.

So geht es auch nicht nur um humanitäre Hilfe, sondern auch um eine „Willkommenskultur“, um menschwürdige Unterbringungsmöglichkeiten, um „ehrenamtliche Lotsen“, die mit den Flüchtlingen Deutsch lernen, oder mit den Kinder spielen. Die Ihnen aber auch zeigen, wie man vom Rathaus zum Lebensmittelladen kommt. Interessant ist schon, dass die Flüchtlinge zwar einen Stadtplan von der Stadt erhalten, in der Regel diesen nicht lesen können.

Immerhin wurde das Stundenkontingent von 10 Stunden eine hauptamtlichen Kraft verdoppelt. Die Stadt Dülmen bemüht sich redlich, sie braucht aber weitere Unterstützung, von den Dülmenern!

Der Caritasverband für das Bistum Essen hat zur Unterstützung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe eine Broschüre herausgegeben:

 

7. Februar 2015
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Das Rennen hat begonnen – Lisa Stremlau gegen Clemens Leushake

Bürgermeisterin Lisa Stremlau

Bürgermeisterin Lisa Stremlau

Clemens Leushake

Clemens Leushake

Seit ein paar Tagen liegen die Karten auf den Tisch. Die amtierende Bürgermeisterin Lisa Stremlau (SPD) tritt für eine weitere Amtszeit als Bürgermeisterin an. Herausforderer ist Clemens Leushake von der CDU. Beide kennen sich sehr gut, ist Leushake doch Stadtbaurat in Dülmen.

Wer macht das Rennen? Entscheident für viele in Dülmen wird sein, wer für welche Politik steht?

Was kennzeichnet die Bürgermeisterin, was den Herausforderer. Duelmenblog bietet hier das Forum für die Bürgerinnen und Bürger…

Lisa Stremlau

  • kann gut moderieren
  • hört gut zu
  • ist bürgernah.
  • …..

Clemens Leushake

  • packt an
  • kennt die Stadtverwaltung sehr gut
  • ist durchsetzungsstark
  • ….

Ergänzungen sind willkommen!

7. Februar 2015
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Die Kirche und das liebe Geld

Ich bin auf Spurensuche gegangen

Ich bin auf Spurensuche gegangen

Dass die katholische Kirche in einer Krise steckt, ist nicht wirklich neu. Dass Ihr in Scharen die Gläubigen davonlaufen, sollte alle kirchlichen Verantwortungsträger nicht nur aufhorchen, sondern sehr nachdenklich werden lassen. Wir reden nicht von einigen Tausenden, sondern von fast 180.000 Katholiken, die 2014 aus der katholischen Kirche ausgetreten sind. Alle mögen Papst Franziskus, doch scheint dieser Effekt wenig Auswirkungen auf den Willen nicht auszutreten zu haben.

Die katholische Kirche in Deutschland wirkt für viele altbacken und dogmatisch. Und nach der reinen Lehre leben die allerwenigsten Katholiken. Kaum ein Kabarettabend, bei dem sich nicht über den ehemaligen Bischof Tebartz van Elst aus Limburg lustig gemacht wird. Und ehrlich: Viele Katholiken lachen mit und fragen: “Hat der Bischof wirklich mit meiner Kirchensteuer die 25.000 Euro teure Badewanne finanziert”?

Wer übrigens bei Google den Begriff “Kirchensteuer” eingibt, findet einen Wikipedia Eintrag und manch andere Intersetseiten, die sich bei näherem Hinschauen als “kirchenkritisch” entpuppen.

Das hat mich und Gerhard Hartmann ermutigt, ein Buch zu machen, um über die Kirchensteuer sachlich zu informieren. Wir geben offen zu, dass wir für den Erhalt der Kirchensteuer eintreten. Wir glauben, dass sich dieses System bewährt hat. Warum? Das kann man in unserem Buch, das ab dem 1. März 2015 im Buchhandel erhältlich ist, lesen.

Wir wollten jedoch nicht nur infomieren, sondern haben uns die Haushalte zweier Bistümer (Essen und Münster) genauer angesehen. Ich habe viele Jahre im Bistum Münster unter anderem als Leitender für die Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet und bin seit 2013 beim Caritasverband für das Bistum Essen beschäftigt…. Die beiden Bistümer haben eine ganz unterschiedliche Entwicklung, sind daher auch nicht vergleichbar. Außerdem werden die Haushalte verschieden dargestellt. Schließlich tellen wir den Haushaltsplan einer Pfarrgemeinde im Münsterland vor, um zu zeigen, wie das Geld verteilt wird.

Wir hoffen damit, die Diskussion etwas zu versachlichen.

Leider gelingt es den Medienmachern der katholischen Kirche nicht so wirklich, das Thema angemessen zu besetzen. Schade eigentlich…

Bestellt werden kann das Buch bei Thalia und in jeder Buchhandlung

6. Januar 2015
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Gibt es 2015 den großen Wurf für die Innenstadtentwicklung?

Quelle: http://www.igz-: duelmen.de/images/Dokumente/IGZ-Dossier.pdf

Quelle: http://www.igz-aus: duelmen.de/images/Dokumente/IGZ-Dossier.pdf

Nach all den Querelen um die Conzepta und die ITG in den vergangenen Monaten und Jahren! scheint es so, als könnte 2015 der Durchbruch in Sachen Innenstadtentwicklung gelingen. Wie bereits mehrfach berichtet, scheiterte das erste Konzept der Concepta mit einer Stadtgalery auf dem Overbergparkplatz. Der zweite Versuch, nun von der ITG, schlug ebenfalls fehl. Hiebei sollten die Immobilienbesitzer bewegt werden, Flächen zur Verfügung zu stellen, um einige Ankermieter anzulocken. Im Gespräch waren C&A und H&M. Wie zu hören war, wollten die Immobilienbesitzer zu viel des Guten…

Aktuell verhandeln Stadt und Verwaltung wieder mit der Concepta. Dabei gibt es Rückenwind durch das geplante Intergenerative Zentrum (rund um die Viktorkirche und die Familienbildungsstätte). Seit Dezember können sich Interessierte über den Planungsstand im Zukunftsladen informieren. Der Name ist gut gewählt. Denn es wird sicher einiges an Wasser die Tiber entlangfließen, bis beide Projekte abgeschlossen werden.

Einen weiteren Reinfall können sich die Verantwortlichen -insbesondere die CDU- nicht leisten, denn im Herbst steht die Bürgermeisterwahl an….

Die Bürgerinnen und Bürger sind jetzt schon verärgert und zeigen der Innenstadt die kalte Schulte. Auch ein neues Zentrum auf dem Overbergplatz wird nicht automatisch die dringend benötigte Frequenz bringen können. Dazu braucht es begleitete Maßnahmen, unter anderem Parkplätze und ein ausgereiftes Marketingkonzept. Und was wird mit der Münsterstraße? Darauf gibt es bislang noch keine befriedigende Antwort.

2015 verspricht für Dülmen nicht nur ein interessantes Jahr zu werden, sondern auch ein wegweisendes. Was jetzt schief läuft, wird uns viele Jahre beschäftigen.